Futsal-Zugspitzmeisterschaften der Alten Herren

FC Penzberg vergibt Titel im Sechsmeterschießen gegen Deisenhofen

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Angriffslustig: Die Alten Herren des FC Penzberg (in grünen Trikots, hier gegen Huglfing) stürmten ohne Niederlage ins Finale.

Neben einem harten Kern, der seit Anfang an immer dabei ist, gibt es bei den Futsal-Zugspitzmeisterschaften der Alten Herren in der Huglfinger Zweifachhalle auch immer wieder Neulinge.

Bei der elften Auflage dieses Wettbewerbs gingen erstmals die Routiniers des TSV Peiting an den Start, während deren erste Garnitur zeitgleich bei den oberbayerischen Titelkämpfen in Manching am Ball war. Beide Peitinger Teams spielten bei der Vergabe der ersten Plätze keine Rolle. In Huglfing hatte wie schon im vergangenen Jahr der FC Deisenhofen die Nase vorn. Im Finale, das in der regulären Zeit torlos blieb, setzte sich der Titelverteidiger gegen den FC Penzberg nach Sechsmeterschießen mit 3:1 durch.

Wie 2018 begrüßte AH-Spielleiter Simon Krystkowiak neun Mannschaften. „Ein paar Teams waren bei einem anderen Turnier gemeldet, das dann aber wegen einer Hallensperrung gar nicht stattgefunden hat“, so Krystkowiak, der sich eine bessere Beteiligung gewünscht hatte. Wegen der überschaubaren Teilnehmerzahl setzte er die Spielzeit auf 14 Minuten hoch, was zum Teil nicht so gut ankam. „Ein paar Spieler hatten in der Schlussphase zu kämpfen“, erkannte Krystkowiak bei dem einen oder anderen Routinier Konditionsschwächen. Es gab aber auch Lob vom AH-Spielleiter: „In einigen Spielen war das Tempo aber sehr hoch.“

Vor allem der FC Penzberg wusste zu gefallen. Das Manko bei den FCP-Oldies war allerdings die schlechte Chancenverwertung. Vor allem beim Vorrundenspiel gegen die SG SVL/TSV Weilheim ließen die Penzberger zahlreiche hochkarätige Möglichkeiten aus, so dass es nur zu einem 1:1 reichte. Dennoch holten sich die Penzberger ohne Niederlage den Gruppensieg vor den Weilheimern, die trotz kleiner Besetzung mit zwei Unentschieden und einem Sieg den zweiten Platz in ihrer Gruppe eroberten und damit den Halbfinaleinzug schafften.

Hinter den Kreisstädtern landete Gastgeber SC Huglfing auf Rang drei. „Wir sind halt gute Gastgeber“, so die SCH-Oldies, die sich im Spiel um Platz fünf mit 1:0 gegen den SV Bad Heilbrunn durchsetzten. Trotz einer engagierten Leistung und eines starken Torhüters belegte die SG DJK Penzberg/Maxkron nur den letzten Platz in ihrer Gruppe. Keeper Manuel Conte durfte sich aber über den Titel „Bester Schlussmann“ freuen. Besser lief es für den Stadtrivalen ESV Penzberg in der Gruppe A. Hinter dem späteren Sieger Deisenhofen sicherten sich die Eisenbahner Rang zwei. Im Halbfinale musste sich der ESV dann aber dem FC Penzberg mit 2:3 geschlagen geben. Mit dem gleichen Resultat, allerdings nach Sechsmeterschießen, setzten sich die Eisenbahner im Spiel um Platz drei gegen Weilheim durch, das zuvor im Halbfinale gegen Deisenhofen mit 1:2 den Kürzeren zog.

Für den FC Penzberg reichte es dann nicht ganz zum Titelgewinn. Einen Gewinner verzeichnete der FCP dennoch: Mustafa Menzil wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Auch die Weilheimer hatten bei der Siegerehrung Grund zur Freude: Sie wurden als fairstes Team ausgezeichnet.  rh

Endergebnis

1. FC Deisenhofen

2. FC Penzberg

3. ESV Penzberg

4. SG SVL/TSV Weilheim

5. SC Huglfing

6. SV Bad Heilbrunn

7. SG DJK Penzberg/Maxkron

8. TSV Peiting

9. SG Starnberg/Söcking

Quelle: Merkur.de

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