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Maxi Berwein packt LIVE aus: „An dem 1860-Gerücht 2018 war absolut nichts dran“

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Maxi Berwein hat in seinem ersten Spiel nach seiner Rückkehr nach 180 Sekunden für den 1. FC Penzberg getroffen.
Maxi Berwein hat in seinem ersten Spiel nach seiner Rückkehr nach 180 Sekunden für den 1. FC Penzberg getroffen. © Yoko Onodera/FuPa

Gleich im ersten Spiel zappelte der Ball im Netz. Maxi Berwein ist zurück beim FC Penzberg und spricht am Mittwoch um 17:30 Uhr im Live-Interview über sein Comeback.

Penzberg - Nach gerade einmal drei Spielminuten war am Sonntag das Traum-Comeback von Maxi Berwein perfekt. Kurz nach 14:30 Uhr traf er im Derby gegen Tabellenführer SV Raisting zur 1:0-Führung für den 1. FC Penzberg ins Schwarze. 17 Monate nach seinem Ende beim VfR Garching hat der inzwischen 25-Jährige nachgewiesen, dass er das Toreschießen auch während der Corona-Zwangspause nicht verlernt hat.

Maxi Berwein: Vor der Saison 2020 stand ein Wechsel in die 3. Liga im Raum

Zwöllf Mal war der Linksfuß in der Regionalliga für Garching im Einsatz und erzielte einen Treffer. Sein Marktwert wurde damals bei Transfermarkt auf 50.000 Euro taxiert. Bereits vor dem Wechsel vom 1. FC Garmisch-Partenkirchen in den Münchner Norden gab es einige Gerüchte um den Flügelflitzer. Angeblich soll der TSV 1860 im Oktober 2018 Interesse signalisiert haben. Am Ende landete er eine Liga tiefer in Bayerns höchster Amateurklasse.

Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie gab es neue Spekulationen. Ende Juli 2020 sagte er im Gespräch mit dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt: „Stand jetzt spiele ich nächste Saison mindestens in der dritten Liga.“ Mit dem TSV 1860, Türkgücü München, dem FC Ingolstadt, der SpVgg Unterhaching und dem FC Bayern II gab es zu diesem Zeitpunkt fünf oberbayerische Drittligisten. Vor allem die Münchner Löwen wären ein Wunschziel gewesen: „Ich würde lügen, wenn ich sage, Sechzig interessiert mich nicht. Die Fanszene ist schon der Wahnsinn.“

„Super Typ, diszipliniert, Mentalitätsmonster, gutes Beispiel, dass man es auch in die vierte Liga schaffen kann, indem man an sich glaubt.“

Ex-Teamkollege Yanis Marseiler im Dezember 2020 über Maxi Berwein.

Geklappt hat es mit dem Sprung ins Profigeschäft nicht. Im Oktober 2020 spielte er noch in Österreich bei Zweitligist Austria Klagenfurt vor und kam in einem Testspiel eine Halbzeit zum Einsatz. Doch auch der Gang in die Alpenrepublik zerschlug sich. Im Gespräch blieb er trotzdem, denn einige Ex-Kollegen nominierten ihn für ihre persönliche Top-Elf. Yanis Marseiler, ehemaliger Mitspieler beim VfR Garching, schwärmte im Dezember 2020 vom Ehrgeiz und Fleiß Berweins: „Super Typ, diszipliniert, Mentalitätsmonster, gutes Beispiel, dass man es auch in die vierte Liga schaffen kann, indem man an sich glaubt. Er arbeitet, ohne jemals ein NLZ von innen gesehen zu haben“, sagte der heutige Abwehrspieler des SV Pullach damals.

Seit dem vergangenen Wochenende jagt er wieder dem Ball hinterher. Warum hat es am Ende doch nicht mit dem geplanten Sprung in den bezahlten Fußball gereicht? Und wieso läuft der Linksaußen „nur“ in der Bezirks- und nicht in einer höheren Liga auf? Das und viele andere Details wollen wir am Mittwoch herausfinden. Maxi Berwein steht ab 17:30 Uhr im Live-Interview mit unserem Mitarbeiter Vinzent Fischer auf unserer Facebook-Seite fussball-vorort.de Rede und Antwort. (jb)

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