Die Betreuer sorgen dafür, dass es der Mannschaft an nichts fehlt

FC Pipinsried: Betreuer Rauch und Mikutta als wichtiger Teil des Teams

Sofort zur Stelle: Die beiden Pipinsrieder Betreuer Benny Rauch (li.) und Matthias Mikutta (re.) unterstützen die Arbeit des Mannschaftsarztes bei der Verletzung von Amar Cekic im Match des FCP in Schwabmünchen.
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Sofort zur Stelle: Die beiden Pipinsrieder Betreuer Benny Rauch (li.) und Matthias Mikutta (re.) unterstützen die Arbeit des Mannschaftsarztes bei der Verletzung von Amar Cekic im Match des FCP in Schwabmünchen.

Beim FC Pipinsried sind auch die Betreuer ein wichtiger Teil der Mannschaft. Die Beiden sorgen dafür, dass sich das Team auf den Fußball konzentrieren kann.

PipinsriedSie werden als gute Seele, aber auch als unverzichtbar bezeichnet. Sie stehen selbst nur ungern im Rampenlicht, sie wollen einfach nur ihren Job machen und ihrer Mannschaft so helfen. Ihre Namen: Benny Rauch und Matthias Mikutta. Ihr Verein: FC Pipinsried. Ihr Job: Betreuer. Ihr Antrieb: Spaß haben und die Mannschaft nach Kräften unterstützen.

Vor der Saison 2019/2020 suchte der FC Pipinsried neue Betreuer, da die alten Helfer aus den verschiedensten Gründen nicht mehr wollten oder konnten.

Neue Betreuer waren schnell gefunden

Matthias Mikutta erreichte die Info, dass Betreuer in Pipinsried gesucht werden, über die Social-Media-Kanäle des FCP. „Da habe ich mich mit Uli Bergmann und Roman Plesche getroffen – und wir wurden uns da schnell einig“, erzählt der 30-jährige Konstruktionsmechaniker.

Ähnlich war es bei Benny Rauch. „Ich war ja schon im als Sicherheits- und Fanbeauftragter im Verein tätig. Nach einem kurzen Gespräch mit den Verantwortlichen ging alles ganz schnell“, so der 37-jährige Polizist.

Gleich beim ersten Vorbereitungstraining zur Saison 2019/2020 kamen die beiden neuen Betreuer zum Einsatz. Getränke und Obst herrichten, Trainingsklamotten bereit legen, für das Training Hütchen, kleine Tore und Stangen bereit stellen.

Der Mannschaft soll es an nichts fehlen

„Das war am Anfang völlig ungewohnt – für uns beide. Und sehr zeitintensiv“, so Rauch und Mikutta unisono. Aber beide hatten ein Ziel: Der Mannschaft soll es an nichts fehlen.

„Vielleicht habe ich da aus eigener Erfahrung so meine Vorstellungen“, meint Benny Rauch, der sich Vize-Weltmeister im Kickboxen nennen darf.

„Da ich selbst versuche, immer das Optimale, sei es Training oder auch im Umfeld, zu finden, möchte ich natürlich auch, dass es der Mannschaft an nichts mangelt. Die Spieler sollen sich ganz auf den Fußball konzentrieren und nicht durch eine fehlende Socke abgelenkt werden“, erklärt Rauch.

Trainer Hürzeler weiß die Arbeit der Betreuer zu schätzen

„Auch mir geht es darum, den Betrieb rund um die Mannschaft zu optimieren“, bestätigt Mikutta. Dass beide ihren Job sehr gut machen, weiß und schätzt auch Trainer Fabian Hürzeler. „Sie sind immer gut gelaunt und mit Freude dabei. Ich kann mich immer zu einhundert Prozent auf sie verlassen. Es ist stets alles, egal ob Training oder Spiel, optimal vorbereitet“, freut sich der Pipinsrieder Coach. Beide Betreuer haben natürlich auch für die Spieler immer ein offenes Ohr, Verschwiegenheit ist eine Selbstverständlichkeit. „Es war am Anfang nicht ganz einfach, da im Prinzip alle Spieler neu in Pipinsried waren. Da musste man sich erst einmal kennenlernen“, so Mikutta. „Aber mit der Zeit wurde es besser und besser.“ Rauch ergänzt mit einem Augenzwinkern: „Jeder hat so seine Eigenheiten, die muss man eben erstmal kennenlernen. Details nenne ich nicht, die bleiben in der Kabine.

Co-Kapitän Resch: „Sie gehören genauso zum Team“

„Sie helfen den Spielern, wo es nur geht. Sie gehören genauso zum Team wie alle anderen und haben ihren Anteil am Erfolg des Teams“, lobt Pipinsrieds Co-Kapitän Christoph Resch die FCP-Betreuer. „Es macht einfach Spaß, und wenn sich dann noch der Erfolg einstellt, dann ist das wunderbar“, schwärmt der Hobby-Mountain-Biker Matthias Mikutta.

Zum Trainingsstart, vor der Coronavirus-Krise, verletzte sich FCP-Kicker Paolo Cipolla schwer am Knie. „Da kam mir meine Ersthelfer-Ausbildung und das Tapen von meinem Sport zu Gute. Cippo konnte zwar humpelnd, aber zumindest auf eigenen Beinen nach Hause gehen“, erzählt Rauch. Nach eingehender Untersuchung beim Arzt stellte sich die Verletzung von Cipolla als Kreuzbandriss heraus.

Die Coronavirus-Pandemie ist auch in Pipinsried das ganz große Thema. „Wie und wann es weiter geht, weiß noch niemand. Wichtig ist momentan nur, dass sich jeder an die Regeln hält; dann wird das auch wieder“, ist sich Matthias Mikutta sicher.

Text: Bruno Haelke

Quelle: Merkur.de

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