FCP will auch beim SVP bestehen

FC Pipinsried: Leugner hofft auf Comeback gegen Ex-Klub Pullach

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Wieder einsatzbereit: Daniel Leugner hofft nach auskuriertem Kreuzbandriss auf seinen ersten Pflichtspieleinsatz im Team des FC Pipinsried.

Klare Sache? Der FC Pipinsried geht am Samstag um 14 Uhr als klarer Favorit in die Bayernligapartie beim Tabellenelften SV Pullach.

Pipinsried Die Hausherren durchleben schwere Zeiten, der SVP hat am vergangenen Spieltag eine herbe 1:7-Klatsche beim SV Türkspor Augsburg kassiert. Ganz anders der FC Pipinsried, die Truppe aus dem Dachauer Hinterland gab jüngst im Heimspiel gegen den TSV Kottern im zweiten Spielabschnitt mal so richtig Gas und machte aus dem 0:0 noch ein 5:0. Belohnt wurde der Kantersieg mit dem Sprung an die Tabellenspitze, denn zeitgleich verlor der bisherige Liga-Primus Wasserburg sein Auswärtsspiel in Landsberg mit 0:4.

„Wir werden uns mit Sicherheit nicht nur hinten rein stellen, das können wir gar nicht“, sagt der Co-Trainer der Isartaler und letztjähriger Torwarttrainer des FC Pipinsried, Niko Sternberg. Dazu passend ist die Aussage der Pullacher in Sachen Saisonziel: „Schön Fußball spielen.“

„Ich denke es ist in unserem Sinne, wenn die Pullacher sich nicht nur hinten rein stellen“, meint der Pipinsrieder Coach Fabian Hürzeler. Er selbst erwartet einen heißen Tanz: „Auch wenn das letzte Spiel der Pullacher hoch verloren ging, es hätte in Augsburg auch ganz anders laufen können, denn die Gäste vergaben zu Beginn eine Riesenchance. Was passiert wäre wenn sie getroffen hätten wissen wir natürlich nicht, aber zumindest wäre es eine ganz andere Partie geworden.“

Hürzeler, der neben Muriz Salemovic das Zepter im Dachauer Hinterland schwingt, wird im Isartal wieder auf seinen Kapitän Stephan Thee zurückgreifen können. Thee fehlte in den beiden vergangenen Partien, der Grund war ein freudiger: Er hat geheiratet und anschließend geflittert.

Daniel Leugner trifft auf seine alten Kollegen

Ein weiterer Pipinsrieder Spieler scharrt bereits ungeduldig mit den Hufen: Daniel „Leuges“ Leugner. Der 23-jährige, gebürtig und aufgewachsen in der Gemeinde Bergkirchen, spielte vier Jahre für Pullach, ehe er im Sommer von der Isar an die Ilm gewechselt ist. Die vergangenen Monate arbeitete er hart an einem Comeback, denn im Frühjahr 2018 hat er sich einen Kreuzbandriss am Knie zugezogen. Am vergangenen Freitag saß er bereits auf der Ersatzbank, eingewechselt wurde er jedoch nicht.

„Daniel hat diese Woche voll mit der Mannschaft mittrainiert. Es ist prima, dass er jetzt soweit ist. Das gibt uns natürlich noch mehr Möglichkeiten“, freut sich der Pipinsrieder Trainer Fabian Hürzeler. „Ein Luxusproblem entsteht dadurch aber nicht. Nun, da Stephan und Daniel wieder dabei sind, haben wir natürlich eine Menge Optionen“, so Hürzeler weiter.

Das größte Faustpfand, das sich die Pipinsrieder in dieser bislang so erfolgreich verlaufenen Saison erarbeitet haben, ist neben der eh vorhandenen individuellen Klasse die mannschaftliche Geschlossenheit. Selbst der Co-Trainer des jüngsten Gegners aus Kottern, Matthias Günes, war baff: „Dass dieses Pipinsrieder Team nach so kurzer Zeit so gut zusammenspielt, das hätte ich nicht gedacht.“

So richtig einstellen kann sich derzeit niemand auf den FC Pipinsried, denn irgendwie trifft momentan beinahe jeder das Gehäuse. Doch dem Gastgeber, dessen Trainer Alexander Benede den eingefleischten Fans noch aus seiner Zeit beim BC Aichach bekannt sein dürfte, wir sicherlich alles in die Waagschale werfen, um den Fauxpas des letzten Wochenendes wieder wett zu machen.

Quelle: Merkur.de

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