Die Trainer des Spitzenspiels sind nicht unbedingt einer Meinung

FC Pipinsried: Ein Spiel, zwei unterschiedliche Sichtweisen

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Da legst di nieder... Pipinsried-Coach Fabian Hürzeler war ob des Fouls an Amar Cekic alles andere als „amused“.

Die Trainer des Fußball-Bayernliga-Spitzenspiels zwischen dem TSV Schwabmünchen und dem FC Pipinsried waren nach dem 2:0-Sieg des Tabellenführers aus dem Dachauer Hinterland am vergangenen Sonntag nicht unbedingt einer Meinung.

Schwabmünchen/Pipinsried Sie beurteilten die Abläufe und Schlüsselszenen des Schlagerspiels der Gruppe Süd nach dem Schlusspfiff sehr unterschiedlich.

Fabian Hürzeler, einer der beiden Coaches des FC Pipinsrued: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, standen bis auf eine Ausnahme defensiv sehr gut. Die rote Karte gegen Schwabmünchen kurz vor der Pause hat uns natürlich in die Karten gespielt. Das Foul an Amar Cekic – so etwas geht gar nicht! In der zweiten Halbzeit war die Luft raus, da stand mein Team auch noch etwas unter Schock wegen der Verletzung von Amar. Zu Beginn und am Ende haben wir mal wieder einige Chancen vergeben, aber unter dem Strich haben wir verdient gewonnen. Jetzt müssen wir aber erstmal sehen, wie es Amar geht, der ins Krankenhaus gefahren werden musste.“

Paolo Maiolo, Trainer des TSV Schwabmünchen: „Es ist schade, dass der Schiedsrichter so stark Einfluss auf das Spiel genommen hat. Meine Mannschaft war gut, das Defensivverhalten war okay. Von Pipinsried hatte ich mehr erwartet, gerade im taktischen Bereich. Am Ende hat sich halt die Klasse der Spieler ausgezahlt. Aber das ist okay so, schließlich ist es in etwa so, als ob der FC Bayern in der Zweiten Liga spielen würde.

Amar Cekic konnte nach Informationen der Heimatzeitung das Krankenhaus in Bobingen inzwischen verlassen. Ob es sich um einen oder mehrere Brüche handelt, konnte noch nicht festgestellt werden, seine lädierte Hand wurde eingegipst. Er muss sich in den kommenden Tagen zu einem Spezialisten für derartige Verletzungen begeben. Der FC Pipinsried bleibt mit dem Sieg in Schwabmünchen auch weiterhin ungeschlagen, mit 18 Siegen und drei Remis führt das Team aus dem Dachauer Hinterland die Tabelle nun mit 16 Punkten Vorsprung an. Neuer Tabellenzweiter ist der FC Deisenhofen, der nun punktgleich mit dem TSV Wasserburg auf dem Relegationsplatz steht.

Quelle: Merkur.de

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