Ein Dorf, ein Verein - das Motto des Pipinsrieder Fanclubs

FC Pipinsried: Fans und Verein zusammen zum Klassenerhalt?

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Heißt es für den FC Pipinsried bald „auf Wiedersehen Regionalliga“?

Beim FC Pipinsried läuft es nicht. Doch der Verein braucht gerade in dieser schweren Phase die Unterstützung der eigenen Fans. Zusammen soll der Abstieg noch vermieden werden.

Ein Dorf, ein Verein – So steht es auf der Fahne des Pipinsrieder Fanclubs 67ga Bibaschria. Dass es momentan im Dachauer Hinterland beim Fußball-Regionalligisten nicht so richtig rund läuft, wird mit einem Blick auf die Tabelle vordergründig deutlich. Das FCP-Team schwenkt die rote Laterne nicht ohne Grund, die Leistungen in den zurückliegenden Wochen und Monaten waren eben sehr schwankend. Gerade am vergangenen Wochenende, bei der 0:3-Heimpleite gegen den FC Augsburg II, war von bissigen Spielern aufseiten des FC Pipinsried nicht viel zu sehen. Allerdings sollten die Anhänger des Dorfteams endlich registrieren, dass es in der Regionalliga keine Laufkundschaft gibt.

Die verbale Entgleisung eines Fans in der Pressekonferenz nach dem Match gegen die Fuggerstädter („So wie wir auftreten können wir uns gleich beerdigen lassen“) macht das ganze Dilemma deutlich. Auf der einen Seite bringt die Mannschaft, trotz vorhandener Mittel, ihre PS nicht auf den Platz, auf der anderen Seite steht das insgesamt sehr kritische und durch die Erfolge der letzten Jahre verwöhnte Publikum des FCP.

Experten sagen nicht ohne Grund, dass in der Regionalliga der Fußball anfängt. Da tummeln sich Teams wie der FC Bayern München II, die den Begriff des Amateurs konterkarieren, und konstant gewachsene Mannschaften aus der Provinz. In der Liga sind unter anderem mit Markus Feulner (FCA II) Daniel Adlung (Fürth II) Spieler im Einsatz, die bereits in der Bundesliga bzw. auch schon in ausländischen Profiligen gespielt haben. Und keines dieser Teams kommt nach Pipinsried, nur um nicht zu verlieren. Und ja, die Mannschaft des FCP muss nach außen und im Spiel deutlicher zeigen, dass sie nicht gewillt ist, sich sang- und klanglos aus der Regionalliga zu verabschieden. Und ja, auch das Publikum muss zeigen, dass es bedingungslos zu seiner Mannschaft steht – auch wenn es einmal nicht läuft. Die Negativstimmung ist rund um die Pipinsrieder Sportanlage deutlich zu spüren, doch sei all jenen Schwarzsehern dringend angeraten, sich mit den Fakten vertraut zu machen. Der FC Pipinsried hat noch immer die Möglichkeit, sich das Ticket für ein weiteres Jahr in der Regionalliga zu sichern, was einer weiteren Sensation gleichkommen würde. In den sozialen Netzwerken werden den Dorfkickern nach wie vor die Daumen gedrückt, Fans aus Dresden, Darmstadt oder Frankfurt sind dabei, selbst Hans Sarpei ist auf den FC Pipinsried aufmerksam geworden. Für alle gilt also: Ein Dorf, ein Verein – alle zusammen!

Quelle: Merkur.de

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