1. tz
  2. Sport
  3. Amateure

FC Puchheim und SC Gröbenzell formen die SG Ascherbach

Erstellt:

Kommentare

Arbeiten in Zukunft noch enger zusammen (v.l.) als sie es eh schon tun: Norbert Allinger, Bernhard Schmid und Sascha Widemann.
Arbeiten in Zukunft noch enger zusammen (v.l.) als sie es eh schon tun: Norbert Allinger, Bernhard Schmid und Sascha Widemann. Foto: Dieter metzler © Dieter metzler

Der FC Puchheim und der SC Gröbenzell gehen neue Wege. Die Mädchenteams der beiden Klubs laufen zukünftig als SG Ascherbach auf.

Puchheim/Gröbenzell - Seit vielen Jahren zählen der FC Puchheim und der SC Gröbenzell zu den wenigen Vereinen im Landkreis, die sich dem Mädchen- und Frauenfußball verschrieben haben. Um die Nachwuchs-Mannschaften noch intensiver zu fördern und um noch bessere individuelle fußballerische Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen, werden die beiden Vereine von der E- bis zur B-Jugend künftig eine Spielgemeinschaft (SG) bilden.

Dem vorausgegangen waren Gespräche zwischen Gröbenzells Koordinator für den Mädchen- und Frauenfußball, Bernhard Schmid, sowie Puchheims Abteilungsleiter Norbert Allinger und dessen Stellvertreter Sascha Widemann, der zugleich auch Trainer der Bezirksliga-Frauenelf ist

SG erhält eigenen Namen und eigenes Wappen

Die SG wird nun zum ersten Juli beim Bayerischen Fußballverband (BFV) beantragt. Zuvor werden die beiden Vereine eine vertragliche Vereinbarung abschließen, damit es zu keinen Streitigkeiten kommt. Bisher problemlos funktioniert hat eine bereits zu Beginn der vergangenen Saison zwischen den beiden Vereinen eingegangene Kooperation bei den B-Mädels, die erfolgreich in der Bezirksliga spielen.

Um jegliches Konkurrenzdenken unter den Spielerinnen auszuschalten, haben sich die Initiatoren auch einen eigenen Namen und ein eigenes Wappen ausgedacht. Die fünf bis sieben Jugendmannschaften werden in der neuen Saison unter dem Namen SG Ascherbach auflaufen, benannt nach dem Bach, der durch beide Orte fließt.

SG Ascherbach: Training abwechselnd in Puchheim und Gröbenzell

Gleichwohl bleiben die Mädchen Mitglied in ihrem jeweiligen Heimatverein und werden, wenn sie aus Altersgründen in den Erwachsenenbereich wechseln, auch in die erste Mannschaft ihres Heimatvereins zurückkehren. Trainieren werden die Mannschaften zukünftig abwechselnd in Puchheim und Gröbenzell, ebenso wollen sie auch ihre Heimspiele sowohl auf der Anlage in Gröbenzell als auch in Puchheim austragen, gegebenenfalls die Vorrunde in Puchheim, die Rückrunde in Gröbenzell.

In den sozialen Netzwerken und in den Grundschulen wollen die Vereine jetzt die Werbetrommel rühren, um Spielerinnen, aber auch um Trainer, Funktionäre und auch den ein oder anderen Sponsor zu requirieren. Der könnte vielleicht die ein oder andere Mannschaft mit Trikots mit dem neuen Namen ausstatten. (DIETER METZLER)

Auch interessant

Kommentare