Kreisklasse 2 kompakt

FC Rottach gelingt Befreiungsschlag - SC Wörnsmühl verliert erneut

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Der SC Wörnsmühl (blaue Trikots) zog gegen die FF Geretsried erneut den Kürzeren.

Der FC Rottach-Egern hat in der Kreisklasse 2 einen kleinen Befreiungsschlag gelandet und nach der Trennung von Coach Holger Fritz (wir berichteten) einen Sieg gefeiert. Erneut ohne Punkte blieb der SC Wörnsmühl, der sich zu Hause geschlagen geben musste.

FC Rottach-Egern – TuS Geretsried II 4:3 (1:2)

Tore: 1:0 (3.) Yilamzer, 1:1 (33.) Klein, 1:2 (35.) Klein, 2:2 (53.) Pietzko, 3:2 (64.) Schlichtner, 3:3 (65.) Klein, 4:3 (88.) Pietzko.

Mann des Tages war beim Heimspiel des FC Rottach-Egern gegen den TuS Geretsried II Toni Pietzko, der zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit den Siegtreffer zum 4:3-Erfolg für die Elf vom Trainer Detlef Grafunder schoss. Zuvor war es ein Duell auf Augenhöhe, das sich die beiden Teams lieferten. Die Rottacher legten durch Samet Yilmazer vor, der den Nachschuss eines Foulelfmeters verwandelte. Geretsried glich aus und traf zum 2:1. Dann war es Pietzko, der nach dem Seitenwechsel zum Ausgleich traf. Das 3:2 durch Tobias Schlichtner konnte Geretsried noch egalisieren, doch dann traf erneut Pietzko zum 4:3-Endstand. „Zum ersten Mal konnten wir und für das leichte Chancenplus mal mit einem Dreier belohnen“, sagt Torhüter Domingo Grafunder. Für Rottach waren es drei ganz wichtige Punkte, mit denen sie sich etwas vom Tabellenende absetzen.

SC Wörnsmühl – FF Geretsried 1:3 (0:0)

Tore: 0:1 (64.) de Cillia, 1:1 (65.) H. Zehetmeier, 1:2 (92.) Aydin, 1:3 (93.) Aydin Gelb-Rot: Brandschert (73./ FF/ Foulspiel)

Es war wieder einmal eine bittere Niederlage, die der SC Wörnsmühl beim Kellerduell gegen die Fußballfreunde Geretsried hinnehmen musste. Bis zur Schlussphase deutete beim Stand von 1:1 alles auf eine Punkteteilung hin. Dann traf allerdings Dincer Aydin zwei Mal für die Gäste. „Geretsried hatte die bessere Spielanlage, aber die besseren Chancen hatten wir“, sagt SC-Trainer Sepp Riedl. Im ersten Durchgang hatten die Leitzachtaler die Möglichkeit, die Partie für sich zu entscheiden, scheiterten aber im Abschluss. Alleine drei Mal liefen sie alleine auf den Keeper zu. Nach dem Seitenwechsel sah dann ein Geretsrieder sogar noch die Ampelkarte, doch die Wörnsmühler ließen sich in der Schlussphase auskontern. „Bei zehn zu fünf Großchancen muss man das Spiel gewinnen“, ärgert sich Riedl. Damit steckt der SC weiter im Tabellenkeller fest.

TSV Weyarn – TSV Sauerlach 1:2 (0:0)

Tore: Weigl (77.), 1:1 (82.) Capocefalo, 1:2 (87.) Simari.

Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit war Hans-Werner Grünwald hoch zufrieden mit seiner Truppe. Konnten doch seine abstiegsgefährdeten Weyarner dem haushohen Favoriten TSV Sauerlach einen Treffer verweigern. Als Dominik Weigl dann noch gekonnt einen Steilpass aufnahm und cool eine 1:1-Situation mit dem Torwart zum 1:0 (77.) verwertete, lag eine kleine Sensation in der Luft. Aber die Weyarner glaubten nicht an sich selbst. Nach elf Partien ohne Sieg scheint der Begriff Selbstvertrauen ein Fremdwort. „Und täglich grüßt das Murmeltier“, fasst Trainer Grünwald die letzten 15 Minuten zusammen. „Wenn du hinten drin hängst, glaubst du nicht mal nach einer Führung an dich.“ Nicht so der Aufsteiger: Der TSV Sauerlach warf alles nach vorne und wurde für die Risikobereitschaft mit zwei Treffern belohnt.  ko/ts

Quelle: Merkur.de

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