Bezirksliga Nord

Schwaig fährt mit dem letzten Aufgebot an die Ilm

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Gibt die Richtung vor: FC-Spielertrainer Ben Held.

Es war gar nicht so leicht für beide Parteien, einen Nachholtermin für die am 3. August ausgefallene Partie zu finden.

Schwaig– Heute um 18 Uhr tritt nun der FC Schwaig beim FSV Pfaffenhofen an, nachdem ursprünglich die Sportfreunde Heimrecht hatten. FC-Teammanager Anton Scheckenhofer erklärt den Ortswechsel: „Wir mussten Pfaffenhofen entgegenkommen, nachdem wir beide kein Flutlicht haben. So fahren wir jetzt zu diesem sehr frühen Spielbeginn an die Ilm, und dafür findet das Rückspiel am 17. November in Schwaig statt.“

Beim letztjährigen Tabellenvierten Pfaffenhofen stehen nach acht Spielen erst zehn Punkte zu Buche. „Die letzten Spiele ging es aufwärts bei uns“, sagt Spielertrainer Stefan Wagner. Einem 2:2 in Kammerberg folgten in den Nachbarderbys ein 2:0 in Manching und ein 3:2 gegen Rohrbach. Neben dem 32-Jährigen zählen auch seine Brüder Fabian – der 25-Jährige ist Kapitän – und Dominic (35) zu den Korsettstangen im FSV-Spiel. Durchgehend Bestnoten heimst der aus Amberg gekommene, bayernligaerfahrene Keeper Maximilian Bleisteiner ein. Im Angriff wirbeln der Ex-Pipinsrieder Regionalligaspieler Ruben Popa (letzte Saison 15 Tore/17 Assists) und der aus Scheyern gekommene Raphael Boser, der mit 70 Toren in 128 Spielen eine starke Bilanz aufweist.

Schwaigs Spielertrainer Ben Held plagen plötzlich arge Personalprobleme: „Am Donnerstag waren wir 17 Feldspieler im Training, diesen Montag nur neun, ohne die leicht angeschlagenen Maxi Buchauer und Markus Kratzer, die aber spielen werden“. Nicht dabei sind neben den langzeitverletzten Fink und Holzner aktuell Tarek Reiche, Thomas König, Daniel Fichtlscherer (verletzt), Raffael Ascher (Urlaub) und Josef Schmid (beruflich). Auf der Bank werden als Feldspieler nur noch Veit Breuer und Michael Kurzeder aus der Zweiten sitzen. Held: „Wir haben solche Situationen im August schon gemeistert und müssen versuchen, den Pfaffenhofener Topspielern ein sehr unangenehmer Gegner zu sein.

FCS-Kader:

Preußer, Jell, Neumann, Empl, Wölken, Simak, Kratzer, Hellinger, Buchauer, Sommer, Held, Breuer, Kurzeder, Ostermair.

Helmut Findelsberger

Quelle: Merkur.de

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