Sieg mit Schönheitsfehler

FC Schwaig geht mit einem 2:1 ins Rückspiel

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Der FC Schwaig fährt mit einem Sieg im Rücken zum Rückspiel nach Habach

Seine Hausaufgabe hat der FC Schwaig erledigt – allerdings mit einem Schönheitsfehler beim Nachsitzen.

Lange führte die Heimelf am Mittwochabend im Hinspiel um den Bezirksliga-Aufstieg gegen den ASV Habach 2:0. Die halbe Miete schien eingefahren, doch dann kamen die Gäste in der 93. Minute noch zum Anschlusstreffer. Mit dem 2:1-Sieg und ordentlich Groll wegen diverser Schiedsrichterentscheidungen fährt der FCS am kommenden Samstag um 15 Uhr zum Rückspiel.

Und da dürfte ein Hexenkessel auf das Team von Pero Knzevic warten. Denn die Habacher Fans schreckte auch die 100-Kilometer-Reise nach Schwaig nicht. Sie wollten ihrem Team beim größten Spiel der Vereinsgeschichte helfen. Entsprechend lautstark feuerten sie den Vizemeister der Kreisliga Zugspitze an. Die Gäste erwiesen sich dann auch als entsprechend willig und kampfstark.

Der FC Schwaig brauchte etwa eine Viertelstunde, um auf Betriebstemperatur zu kommen, übernahm dann aber das Kommando und ging in Minute 29 in Führung. Vincent Sommer hatte den Ball von der Strafraumgrenze aus halbrechter Position flach ins lange Eck geschlenzt. Ein herrlicher Treffer des Kreisliga-Torschützenkönigs.

Das Eintrittsgeld allein schon wert war der Treffer zum 2:0 von Markus Straßer. Nachdem die Habacher eine Hereingabe aus der Gefahrenzone befördert hatten, rauschte der 25-Jährige heran und jagte die Kugel aus vollem Lauf aus 16 Metern halblinker Position in die Maschen (38.).

Am Ende griff Schiedsrichter Vinzenz Pfister noch ins Spielgeschehen ein. In der 93. Minute befand Pfister, dass Keeper Sternberg zu lange für den Abschlag brauchte und gab einen indirekten Freistoß. Die Habacher nahmen das Geschenk gerne an. Maximilian Feigl setzte die Kugel aus 13 Metern flach ins rechte Eck zum 1:2-Endstand.

Quelle: Merkur.de

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