Der FC Schwaig bleibt oben dran

FC Schwaig mit Arbeitssieg gegen Türk Ingolstadt

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Das leere Tor hat Ben Held (r.) vor sich, nachdem er Torwart Bilal Gürle ausgespielt hat. Doch er schießt daneben.

Mit 3:0 Toren gewann der FC Schwaig das erste Spiel der Rückrunde gegen den Tabellenletzten Türk. SV Ingolstadt und erhöhte somit sein Punktekonto auf 32 Punkte.

SchwaigDabei machte sich der Gastgeber lange Zeit das Leben selber schwer, weil er zu leichtfertig mit den zahlreichen Torchancen umging.

Erneut musste Trainer Ben Held seine Mannschaft umbauen: Hannes Empl fehlte beruflich bedingt, und Maxi Hellinger nahm zunächst nur auf der Bank Platz, weil er die ganze Woche mit einer Erkältung im Bett lag.

Trotzdem übernahm Schwaig von Beginn an das Kommando. Gegen tief stehende Gäste versuchte die Held-Elf über die Flügel zu spielen, was auch das eine oder andere Mal vielversprechend gelang. In der 12. Minute setzte sich Mario Simak auf der rechten Seite durch, legte schön quer auf den mitgelaufenen Raffi Ascher, der aus fünf Metern nur um Zentimeter verpasste. Zehn Minuten später schickte Maxi Buchauer Held auf die Reise, der den herauseilenden Torhüter Bilal Gürle ausspielte, aber die Kugel am leeren Tor vorbeischob.

Die Gäste wurden Mitte der ersten Halbzeit mutiger. Das lag auch daran, dass Schwaig sein Spiel nicht mit der nötigen Konsequenz durchzog. Zu langsam lief der Ball in den eigenen Reihen. Nach einer schönen Flanke von der rechten Seite wäre Alem Husejnovic mit einem Kopfball aus zehn Metern fast die Führung für die Gäste gelungen, doch Florian Preusser reagierte glänzend. In der 41. Minute jubelte dann Schwaig. Ascher spielte einen tollen Pass auf Held, der alleine vor dem Torwart die Nerven bewahrte und ins rechte Eck einschob.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren zunächst auf den zweiten Treffer, doch eine umstrittene Entscheidung von Schiedsrichter Florian Gebert machte die Partie wieder spannend. Er schickte trotz heftiger Proteste der Gastgeber in der 51. Minute Ascher mit Gelb-Rot vom Platz. Dabei waren sowohl die erste als auch die zweite Gelbe Karte fragwürdig.

Die folgenden Minuten brauchte Schwaig, um sich neu zu ordnen, aber dann bestimmte der Gastgeber trotz numerischer Unterzahl wieder die Partie.

Ab der 72. Minute hatten auch die Gäste nur noch zehn Feldspieler auf dem Platz. Der bereits verwarnte Halil Balaban riss Tarek Reiche, der alleine auf das Tor zugelaufen wäre, am Trikot und erhielt die Ampelkarte. Nur fünf Minuten später fiel die endgültige Entscheidung. Eine Flanke von der rechten Seite erreichte Buchauer, der souverän aus zehn Metern zum 2:0 einschob. Kurz vor Schluss erhöhte Veit Breuer nach einer herrlichen Kombination zum 3:0-Endstand. RAINER HELLINGER

Quelle: Merkur.de

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