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Schwaigs Lazarett lichtet sich: „Drei Punkte in Brunnthal sollte unser Anspruch sein“

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Von: Helmut Findelsberger

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Raphael Ascher kehrt zurück bei den SF Schwaig.
Raphael Ascher kehrt zurück bei den SF Schwaig. © Christian Riedel / fotografie-ri

Die Sportfreunde spielen eh lieber am Freitagabend, und so ist der FC Schwaig dem Wunsch des TSV Brunnthal nachgekommen.

Schwaig – Damit eröffnen die beiden Landesliga-Aufsteiger der vergangenen Saison den fünften Spieltag heute Abend um 19.30 Uhr in der rund 6000 Einwohner zählenden Gemeinde südlich von München.

Beide Clubs sind im Gleichschritt in diese Liga marschiert. Nach drei Spielzeiten in der Kreisliga haben sie sich nur die eine Corona-Saison 19/21 in der Bezirksliga Nord beziehungsweise Süd aufgehalten. In der zurückliegenden Landesliga-Runde gewann Schwaig beide Vergleiche und wurde Dritter. Brunnthal konnte sich erst im letzten Heimspiel mit einem 2:1 gegen Absteiger Kastl den Ligaerhalt sichern.

Mit neun Siegen bei einem Remis und drei Niederlagen spielte das Team von Trainer Raphael Schwanthaler eine beeindruckende Frühjahrsrunde. Der Kader hat sich wie beim FC Schwaig nicht groß verändert. „Zwei aus Deisenhofen, einige aus dem eigenen Lager, alles junge Spieler, die noch Zeit brauchen“ erzählte Teammanager Bertl Fürst.

Vom „unkaputtbaren Mentalitätsmonster“ war zu lesen. Da wurde Regionalligist Heimstetten im Totopokal bei der 7:8 (3:3)-Niederlage bis ins Elfmeterschießen gefordert. Torhüter Maximilian Geisbauer hatte als Letzter und Einziger verschossen. „Dann sind wir ersatzgeschwächt nach Bruckmühl gefahren, haben keine gute Leistung gebracht und 0:2 verloren“, erklärte Fürst. So hat der TSV erst drei Zähler nach dem 2:0-Auftaktsieg in Dachau und dem 0:2 in Pullach auf dem Konto. Die Partie vom dritten Spieltag gegen Grünwald wurde verlegt. Der Schwaig-Bezwinger wurde von Brunnthal bereits mit einem 1:0 aus dem Verbandspokal gekegelt.

Und der FC Schwaig? Mit den Spielern, die beim jüngsten 0:1 in Grünwald fehlten, hätte er eine bärenstarke Kleinfeldmannschaft aufstellen können. „Und von denen, die ihre Chance bekommen haben, hatte ich mir mehr erwartet“, sagte Spielertrainer Ben Held. Dafür sieht es nun personell wieder besser aus. Raphael Ascher (Urlaub), Johannes Hornof (verletzt) sowie die zuletzt kranken Mario Simak und Vincent Sommer haben alle wieder trainieren können.

Nach sehr langer Verletzungspause ist nun auch Maxi Buchauer wieder voll einsatzfähig. Jetzt fehlen nur noch Daniel Fichtlscherer, der trotz gebrochenen Fingers bereits trainiert, Daniel Stich und Co-Spielertrainer Florian Fink und somit der Backup für den verletzten Ersatztorhüter Robin Schmid. „Drei Punkte aus Brunnthal mitzunehmen, sollte schon unser Anspruch sein“, stellte Ben Held klar. (Helmut Findelsberger)

FCS-Kader

Fr. Hornof; Jell, Neumann, Simak, L. Hones, Wölken, Ascher, Sommer, Straßer, Howlader, Empl, Potoku, Joh. Hornof, Held, Maier, Hellinger, Roth, Georgakos, Buchauer, M. Hones, Bartl

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