FC St. Pauli fordert Spieler mit umfangreichen und intensiven Trainingsplänen

Korbinian Müller: Ich kann in meiner Wohnung keine Bälle mit Flugparaden halten

In der Hamburger Wohnung beim Training: Korbinian Müller aus Bad Tölz, Keeper des FC St. Pauli.
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In der Hamburger Wohnung beim Training: Korbinian Müller aus Bad Tölz, Keeper des FC St. Pauli. Foto

Korbinian Müller, Torwart des FC St. Pauli vermisst das Training auf dem Rasen. Am liebsten würde er mit seien Mannschaftskameraden wieder auf dem Platz stehen.

Wie gehen Sportler mit den Ausgangsbeschränkungen während der Corona-Krise um? Wie trainieren sie weiter? Heute: Korbinian Müller (Bad Tölz), Torwart beim FC St. Pauli (2. Bundesliga).

Hamburg - „Von unserem Coach Jos Luhukay und den Athletiktrainern haben wir individuelle Trainingspläne bekommen. Die sind absolut umfangreich und intensiv. Dafür stellt der Klub auch allen ein Spinningbike zur Verfügung. Neben den Läufen bin ich in Kombination mit dem Fahrradfahren schon einige Kilometer unterwegs gewesen. Zum Laufen geht’s raus auf die nahezu menschenleeren Straßen von Hamburg. Jede Trainingseinheit muss nachgewiesen werden. In dieser Woche kommt eine Live-Session über ein Softwareprogramm hinzu. Bestimmt eine coole Sache und eine willkommene Abwechslung. Ich denke, dass dadurch auch ein bisschen Spaß möglich sein wird und das Programm etwas Auflockerung erhält. Richtig torwartspezifische Übungen werden nicht gemacht. Im Netz habe ich zwar schon ein paar solcher Videos gesehen. Ich kann hier in meiner Wohnung allerdings keine Bälle an die Wand schießen und dann versuchen, sie mit Flugparaden zu halten. Am liebsten würde ich selbstverständlich mit der Mannschaft auf dem Platz stehen und gemeinsam unserer Leidenschaft nachkommen. Das fehlt mir schon, es ist aber aktuell einfach nicht möglich. Schöne Grüße in den Isarwinkel.“  

Quelle: Merkur.de

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