Vereinsvorsitzender gesucht

FC Tandern feiert seine Fußballer

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Von rechts: Christoph Hardt (kommissarischer Vorsitzender), Christian Hartinger (2. Vorstand), Benedikt Huber (3. Vorstand), Hans Öttl (Kassierer), Norbert Reiter (Beisitzer), Tobias Salvamoser (Schriftführer)

Tandern – Der FC Tandern ist nach wie vor auf der Suche nach einem Vereinsvorsitzenden (wir berichteten).

Auf der Jahresversammlung des Vereins im Sportheim gab es aber auch höchst erfreuliche Nachrichten: Die Fußballer haben die Meisterschaft in der A-Klasse Aichach und damit den Aufstieg in die Kreisklasse perfekt gemacht.

Traditionsgemäß war die zurückliegende Saison mit dem großen Pfingstjugendturnier mit über 75 Mannschaften gestartet worden. Und schon beim Top-6-Cup im Juli ging der FC Tandern als Sieger hervor. Der größte Erfolg konnte jedoch mit der Meisterschaft gefeiert werden. Vorausgegangen war eine spannende Saison. Im Spitzenspiel gegen Ecknach II wurde der Titel perfekt gemacht. Mit 71 Punkten und einem Torverhältnis von 100:12 beendete der FC die Saison. Bei einer Meisterschaftsfeier wurde bereits der Sieg gebührend gefeiert. Die zweite Mannschaft erreichte in der B-Klasse den fünften Rang.

Den Erfolg führte der kommissarische Vereinsvorsitzende Christoph Hardt nicht zuletzt auf die starke Trainingsbeteiligung zurück. Wie die stellvertretende Abteilungsleiterin Chrissie Ostermair der Versammlung mitteilte, wurde der Vertrag mit dem erfolgreichen Trainergespann Oliver Beck und Dennis Loskot für die Saison 2019/20 verlängert.

Auch in der Jugendarbeit läuft es in der Spielgemeinschaft Hilgertshausen-Tandern-Pipinsried und Altomünster, es konnten schöne Erfolge erzielt werden. Die E-Jugend landete in ihrer Liga sogar auf dem ersten Platz.

Wie Hardt mitteilte, sei die Mitgliederzahl im vergangenen Jahr stabil geblieben, in der Tennisabteilung konnte sogar ein Zuwachs vor allem im Jugendbereich verzeichnet werden. Insgesamt sind im FC Tandern rund 500 Mitglieder gemeldet.

Die große Herausforderung für die Zukunft werde es sein, den Verein im notwendigen Maß finanziell auszustatten, zumal die Einnahmen von den früher durchgeführten Partys fehlten und auch die Einnahmen von der Photovoltaikanlage auf dem Sportheim schwinden. Am Sportheim fanden einige Umbaumaßnahmen statt, es wurde unter anderem eine Holzlagerstätte errichtet und die Beleuchtung am Aufgang erneuert.

In der Gaststätte gab es einen Pächterwechsel. Der Verein könne froh sein, ein neues Pächterehepaar gefunden zu haben, dass sich für den FCT begeistere, so Hardt. Die Verpachtung des Sportheimes bringe immerhin in etwa so viel ein wie die Summe der Mitgliedsbeiträge.

Hardt dankte auch Dieter Martin für die Betreuung des Wertstoffhofes, der für den Verein einiges an Einnahmen bringt.

Der kommissarische Vereinschef zeigte sich auch zufrieden mit der Lösung für die Stockschützen, die den Anbau/West am Sportheim künftig nutzen können. Kleinere Umbauarbeiten seien noch notwendig, die in den kommenden Wochen durchgeführt werden.

Paul Höss berichtete von der Stockschützenabteilung, die mit zwei Mannschaften im Altogäu an den Start geht. Am Vatertag wurde das traditionelle Vatertagsturnier veranstaltet, bei dem der Krieger- und Soldatenverein wieder als Sieger hervorging.

Kassier Hans Öttl berichtete über die Kassenlage des Vereins. Der jährliche Umsatz liegt bei 165 000 Euro. Für die Renovierungsarbeiten am Sportheim wurden heuer rund 30 000 Euro ausgegeben. FRANZ HOFNER

Quelle: Merkur.de

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