Aufsteiger pirscht sich an die Spitze heran

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Bewies bei der Einwechslung von Christopher Orlandi ein glückliches Händchen: Trainer Alexander Ebner.

Unterföhring - Die Landesliga wird langsam zum Paradies für den FC Unterföhring. Das 1:0 (0:0) in Gundelfingen war für den Aufsteiger der dritte Sieg in Serie und der zweite hintereinander ohne Gegentor.

Statistik:

FC Gundelfingen – FC Unterföhring 0:1 (0:0)

FCU: Vidovic – Hutterer, von Kolzenberg, Manzinger, Maraz – Brotz, Sperl – Ok (46. Gebesci), Faber (81. Kain), Siebler (71. Orlandi) – Sichort.

Tor: 0:1 Orlandi (83.).

Schiedsrichter: Mirko Scheuplein (Versbach).

Zuschauer: 150.

Das eigentlich auf beinharten Abstiegskampf vorbereitete Team hat sich damit fürs Erste in der Spitzengruppe festgesetzt.Beim Tabellenletzten wäre auch alles andere als ein Dreier schlimm gewesen. Gundelfingen zeigte sich als völlig verunsichert und so harmlos, dass das „zu Null“ diesmal keine besondere Leistung war. Die Hausherren kamen in den gesamten 90 Minuten nur zu einer Chance, und die war auch noch ein Zufallsprodukt: Die große Möglichkeit der Gastgeber zum 1:0 parierte aber Torwart Filip Vidovic mit einer Fußabwehr.
In einem mäßigen Spiel mit wenigen Torchancen hätten die Unterföhringer eigentlich schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen können. Die beste Chance hatte Heinz Sichort, der nach einer halben Stunde über den herausstürzenden Torwart hinweg köpfte, doch sein gen Tor trudelnder Ball wurde von einem Verteidiger geklärt. Sieben Minuten später scheiterte Andreas Faber am Torwart.

In der zweiten Halbzeit schoben die Gäste weiter an und brachten den diesmal deutlich engagierteren Ömer Gebesci für Efe Ok, dem die offensive Außenbahn diesmal nicht lag. Gebesci hatte auch in der 52. Minute eine gute Torchance, zielte aber drüber. „Schon da war klar, dass ein Unentschieden gegen diesen verunsicherten Gegner zwei verlorene Punkte gewesen wären“, erzählt der Technische Leiter Manuel Prieler.

So berichtete Fussball-Vorort über das Spiel.

Beim zweiten Wechsel des Spiels brachte Trainer Alexander Ebner dann Rückkehrer Christopher Orlandi. Der letztjährige Stammspieler arbeitet sich nach seiner studienbedingten Auszeit schrittweise an die Mannschaft heran und bekam nach einem Kurzeinsatz gegen Markt Schwaben diesmal weitere 19 Einsatzminuten. Bei diesem Tausch ahnte noch niemand, dass Orlandi sieben Minuten vor dem Ende zum Mann des Tages avancieren würde. Einen weiten Ball von Kolzenbergs legte Sichort mit dem Kopf ab, und Orlandi drosch das Leder rustikal unter die Latte. Damit war der dritte Sieg in Serie klar, und die Unterföhringer können mit Rang vier und drei Punkten Rückstand zum Ersten sehr zufrieden auf die Tabelle blicken.

von Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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