Statistiken zur Hinrunde in der Süd-Gruppe

FC Unterföhring heimschwächste Mannschaft in der Bayernliga

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Mijo Stijepic löst Rainer Elfinger ab.

Während der SV Türkgücü-Ataspor an der Tabellenspitze einsam seine Kreise zieht, kämpfen der FC Unterföhring und der FC Ismaning um den Klassenerhalt. Ein paar Fakten zur Bayernliga Süd.

Landkreis – Die Fußball-Bayernligisten FC Ismaning und FC Unterföhring überwintern in der Abstiegsregion. Der Bayerische Fußball-Verband hat ein paar Fakten über die Süd-Gruppe zusammengetragen.

Einsam an der Spitze

Bei zehn Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten SV Pullach ist es nicht verwunderlich, dass Tabellenführer SV Türkgücü-Ataspor München bislang die meisten Siege eingefahren hat. 16 Mal ging der Aufsteiger als Gewinner vom Platz. Pullach setzte sich in 13 Begegnungen durch, der Dritte TSV 1874 Kottern sicherte sich elf Siege. Der TuS Holzkirchen kann von solchen Zahlen nur träumen. Das Schlusslicht gewann eine von 21 Begegnungen. Der Vorletzte FC Unterföhring punktete bisher viermal dreifach, der Drittletzte FC Ismaning fünfmal. Remis-Könige sind der TSV Rain/Lech und der SV Kirchanschöring mit jeweils sieben Unentschieden.

Zu Hause ungeschlagen

Sowohl der SV Türkgücü-Ataspor München als auch der TSV 1874 Kottern gingen ohne Heimniederlage in die Winterpause. Die Münchner holten aus elf Partien 31 Punkte, Kottern kam in zehn Heimspielen auf 28 Zähler. Der SV Pullach sicherte sich vor eigenem Publikum 25 Punkte. Die heimschwächsten Mannschaften sind die DJK Vilzing, der FC Unterföhring (beide zehn Zähler) und der TuS Holzkirchen (sechs).

Auswärtsstärke

Vor den eigenen Fans hat die DJK Vilzing ihre Probleme, doch in der Fremde gehört die Mannschaft mit 17 gesammelten Punkten gemeinsam mit dem SSV Jahn Regensburg II und dem TSV Rain/Lech zu den auswärtsstärksten Teams der Liga. Mit 19 Zählern schnitt nur der Ligaprimus SV Türkgücü-Ataspor München besser ab. Noch ohne Auswärtszähler ist der TuS Holzkirchen. Der TSV Schwaben Augsburg, der FC Unterföhring und der 1. FC Sonthofen kommen auf jeweils sieben Zähler.

Tore, Tore, Tore

In 175 Begegnungen fielen bislang 588 Tore (im Schnitt 3,4 Tore pro Spiel). 336 erzielten davon die Heimmannschaften. 252 Treffer gingen auf das Konto der Gästeteams.

Torflaute in Unterföhring

Nicht etwa das Spitzentrio mit dem SV Türkgücü-Ataspor, SV Pullach (beide 38) und TSV 1874 Kottern (35) zeigte sich bisher am häufigsten in Torlaune. Der viertplatzierte SSV Jahn Regensburg II durfte bis zur Winterpause 48 Mal jubeln – das ist der Bestwert in der Bayernliga Süd. Die wenigsten Treffer markierten – wenig überraschend – drei Vereine aus der Abstiegszone: Der TSV Schwaben Augsburg (25), TuS Holzkirchen (23) und FC Unterföhring (20).

Trainerwechsel

Bei vier von 17 Vereinen stand zum Ende des Jahres ein anderer Trainer als zum Saisonstart an der Seitenlinie. Bei der DJK Vilzing musste Uli Karmann als erster Trainer seinen Stuhl räumen. Für ihn kam Christian Stadler. Nach acht Spielen ohne Sieg trennte sich der FC Ismaning von Rainer Elfinger. Der bisherige Co-Trainer Mijo Stijepic wurde zum Nachfolger befördert. Karl Schreitmüller gab sein Amt beim TSV Rain/Lech auf, Co-Trainer Daniel Schneider übernahm. Auch Schlusslicht TuS Holzkirchen zog die Reißleine: Für Sebastian Pummer kam Thomas Siegmund.  

Text: mm

Quelle: Merkur.de

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