0:2 gegen SB Rosenheim

FCI-Coach Muriqi sorgt sich um Torhüter

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Stockende Aufholjagd: Tobias Killer (vorne l.) und Sebastian Beck (r.) zeigen wie der Rest der Ismaninger Mannschaft gegen Rosenheim eine schwache Leistung.

FC Ismaning - Eine Woche vor dem großen Topspiel der Landesliga beim Tabellenführer FC Deisenhofen hat der Verfolger FC Ismaning seine Aufholjagd gestoppt, bevor sie begann.

Der FCI verlor sein Nachholspiel mit einer erschreckend schwachen Leistung 0:2 (0:0) gegen SB/ DJK Rosenheim und liegt nun in der Tabelle sechs Zähler hinter Deisenhofen und nur noch vier vor dem Dritten Hallbergmoos.

Gespielt wurde auf dem Kunstrasen im Sportpark. Die Rosenheimer stellten sich tief hinten rein, machten geschickt die Räume zu und gewannen konsequent die Zweikämpfe. Ismaning musste das Spiel machen und sich etwas einfallen lassen. Damit kam der FCI nicht wirklich zurecht. Spielerisch fehlten die Ideen und darüber hinaus waren viele Anspiele zu ungenau, so dass die fußballerische Klasse der Ismaninger Kicker nicht zum Tragen kam.

Die Gastgeber hatten in einer größtenteils eher langweiligen ersten Hälfte zwei bis drei Halbchancen. Den einzigen Aufreger der ersten 45 Minuten hatten die Rosenheimer bei einem ihrer wenigen, aber sehr zielstrebig vorgetragenen Konter. Ein Kicker der Gäste stand in der 35. Minute frei vor Torwart Emilio Pingitore, der mit einer großartigen Aktion den Rückstand verhinderte. In der 68. Minute leistete sich Pingitore dagegen einen krassen Blackout: Der Torwart kam an eine im hohen Bogen und gefühlte 20 Sekunden durch den Ismaninger Luftraum segelnde Flanke nicht heran, so dass Florian Hofmann nur noch die Kugel ins leere Tor nicken musste.

Ismaning war fortan bemüht, aber wirklich große Chancen blieben weiter Mangelware. In der 85. Minute hatte der FCI Glück, als es bei einem Schuss von Bastian Fischer ganz verdächtig nach Handelfmeter aussah. In der 90. Minute köpfte Alexander Auerweck völlig freistehend drei Meter über das Tor. Der Schlusspunkt zum nicht unverdienten 0:2 war dann ein fein ausgespielter Konter, nachdem Bastian Fischer als letzter Mann die Kugel vertändelt hatte (90.+2).

„Das war so nicht zu erwarten“, sagte nach dem Spiel ein sichtlich geschockter FCI-Trainer Xhevat Muriqi. Auch wenn Rosenheim nur auf die Verteidigung aus gewesen sei, gäbe es keine Ausrede für diese Leistung. Mit Sorge blickt Muriqi auf seine Torhüter, die in den nächsten Monaten die Achillesferse des Teams werden könnten. Muriqi sah den Fehler von Pingitore zum geschenkten 0:1, aber auch Florian Preußer habe sich in der Vorbereitung ähnliche Aussetzer geleistet.

Quelle: fussball-vorort.de

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