Moskovics vierter Anlauf

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„Natürlich ist Druck dabei“: Vitomir Moskovic konnte bisher mit dem SVH nicht gewinnen.

SV Heimstetten - Nach zwei Ligapleiten und dem Pokal-Aus wartet Trainer Vitomir Moskovic weiter auf das erste Erfolgserlebnis seit seiner Rückkehr zum SV Heimstetten. Heute (19 Uhr) geht’s für den Regionalligisten daheim gegen den FC Memmingen.

Der letzte Erfolg von Vitomir Moskovic als Trainer des SV Heimstetten ist mehr als vier Jahre her. Dennoch muss der Coach bei der Frage nicht lange im Gedächtnis kramen – schließlich war es kein gewöhnlicher Sieg. Damals, im Juni 2010, sicherte sich der SVH durch ein 2:1 im Entscheidungsspiel gegen Eichstätt den Direktaufstieg in die Bayernliga.

Kurz darauf wurde Moskovics Vertrag in Heimstetten nicht verlängert, was jedoch weniger sportliche Gründe hatte, sondern eher am zerrütteten Verhältnis zum damaligen Abteilungsleiter Ralf Schürmann lag. Doch nicht nur deswegen will der vor drei Wochen zurückgekehrte Trainer nicht in Erinnerungen schwelgen. „Das ist Vergangenheit“, sagt Moskovic vor dem heutigen Heimspiel gegen den FC Memmingen . „Wichtig ist nur das Hier und Jetzt – und dass wir unsere Negativserie beenden.“

Fünf Partien hintereinander hat der SVH verloren; dazu kam das Pokal-Aus gegen Rosenheim. In der Tabelle ist der Club auf Rang 14 abgerutscht, punktgleich mit allen vier Vereinen, die derzeit noch schlechter dastehen. „Natürlich ist gegen Memmingen Druck dabei“, sagt Moskovic, der beteuert: „Trotzdem arbeite ich in Ruhe weiter.“

So hat der Coach inzwischen auch einen Haken hinter die jüngste 3:4-Niederlage in Schweinfurt gesetzt. Sein Fazit: „Wir haben das Spiel in den ersten zwanzig Minuten verloren.“ Da wirkte seine Elf indisponiert und lag schnell mit 0:2 hinten. Danach kämpfte sich der SVH dank zweier Treffer von Sammy Ammari und dem ersten Saisontor von Danijel Majdancevic zwar noch heran, doch am Ende stand man wieder mit leeren Händen da. „Die ersten drei Gegentore waren Geschenke“, ärgert sich der Trainer, der nach seinem Amtsantritt angekündigt hatte, sein Augenmerk auf die Defensive zu legen. „Wenn du auswärts drei Tore schießt und trotzdem ohne Punkte nach Hause fährst, ist das bitter.“

Im Hinblick auf das heutige Match musste der SVH einen weiteren Magenschlag hinnehmen: Kapitän Christoph Schmitt sah im achten Spiel die fünfte Gelbe Karte und fehlt gegen Memmingen. Dafür ist Bernd Häfele wieder fit; und auch Memis Ünver ist ins Training eingestiegen.

Hoffnung könnte Moskovic zudem aus den Geschichtsbüchern schöpfen – so ungern er sie aufschlägt. Denn zu Beginn seines ersten Engagements beim SVH in der Saison 2007/08 blieb er als Nachfolger von Frank Schmöller in den ersten drei Partien sieglos – so wie jetzt. Damals freilich platzte im vierten Spiel der Knoten und Heimstetten holte den ersten Dreier unter dem neuen Coach.

Voraussichtliche Aufstellung: Krasnic, Kubina, Ehret, Paul, Toy, Steimel, De La Motte, D. Schmitt, Nappo, Majdancevic, Ammari.

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Quelle: fussball-vorort.de

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