FCP: Mit der Brechstange will es nicht klappen

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Alarmstufe Rot im FCP-Strafraum, Keeper Tobias Antoni kann hier einen Schuss von Hankofens Goalgetter Christian Schedlbauer abwehren.

FC Pipinsried - Muss der FC Pipinsried seinem kräftezehrenden Tanz auf zwei Hochzeiten Tribut zollen? Nur wenige Tage nach dem 5:2-Triumph im Totopokal gegen den Regionalligisten FC Memmingen kassierte der Bayernligist auf eigenem Platz eine 0:1-Pleite gegen die SpV Hankofen-Hailing.

Nach einigen Halbchancen für beide Teams sorgten die Gäste für das erste Highlight der Partie: Nach einem 40-Meter-Freistoß behält Christian Schedlbauer die Übersicht, aus drei Metern bugsiert er die Kugel nach einem Getümmel vor dem FCP-Kasten zum 1:0 für Hankofen-Hailing über die Linie (13.).

Für die Pipinsrieder, die mit Dominic Wünsch auf der linken Seite begonnen hatten, eine kalte Dusche, so hatten sich die Totopokalhelden aus dem Landkreis Dachau den Auftakt sicherlich nicht vorgestellt. Die Hausherren antworteten mit wütenden Angriffen in Richtung Hankofener Kasten. In der 21. Minute klärte Matthias Lazar vor dem einschussbereiten Serge Yohoua, und nur 180 Sekunden später stand Putz nach einem Yohoua-Schuss goldrichtig.

Kurz vor der Pause setzten sich dann noch einmal die Torhüter beider Teams gut in Szene. Erst klärte Tobias Antoni nach einem Burmberger-Freistoß gleich zweimal glänzend (41.), und dann bewahrte Max Putz den Gast mit einer Blitzreaktion nach einem Wünsch-Knaller aus zwei Metern vor dem Ausgleichstreffer (44.).

Das 0:1 zur Pause gefiel den FCP-Fans natürlich überhaupt nicht, ihr „Sprachrohr“ Konrad Höß brachte die Enttäuschung so deutlich zum Ausdruck, dass dies auch noch im hintersten Winkel der FCP-Arena zu hören war.

Der glänzend eingestellte Gast bereitete dem favorisierten FC Pipinsried im ersten Durchgang enorme Probleme. Man störte das Aufbauspiel des FCP schon im Ansatz und provozierte den Tabellenzweiten so zu ungewöhnlich vielen Stockfehlern.

Nach der Pause wollten die Hausherren all das, was im ersten Durchgang schiefgelaufen war, korrigieren, doch die erste FCP-Chance gab’s erst in der 58. Minute. Nach einem Fischer-Freistoß donnerte Arthur Kubica das Spielgerät an die Latte der Hankofener Kastens. Auch danach kam immer dann Gefahr auf, wenn Pipinsried einen Freistoß Richtung Tor befördern durfte. In der 71. Minute scheiterte Fischer an Putz, und zwei Minuten später jagte er die Kugel nach einem Foul an Schön knapp über das Tor. Auch Tobias Strobl probierte es mit einem ruhenden Ball, sein 25-Meter-Freistoß strich ebenfalls hauchzart am Gästenkasten vorbei (83.).

Seit gestern steht auch fest, mit wem es der FC Pipinsried im Achtelfinale des Toto-Pokal-Wettbewerbs zu tun bekommt. Nach den sensationellen Siegen über den Bayernliga-Spitzenreiter TSV Rain (3:1) und den Regionalligisten FC Memmingen (5:2) trifft der Bayernligist aus dem Landkreis Dachau am Mittwoch, 3. September (Ausweichtermin: 2. September), auf den Regionalligisten FV Illertissen, der als Bayerischer Amateurmeister erst kürzlich im DFB-Pokal gegen den SV Werder Bremen eine Riesensensation nur ganz knapp verpasst hat.

Quelle: fussball-vorort.de

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