FCP: Ohne gebissenen Schuster einspielen

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Manuel Eisgruber und der FC Pipinsried glauben nicht daran, dass der TSV Rain seinen Vorsprung verspielt.

FC Pipinsried - Für den FC Pipinsried geht das Einspielen für die Relegation am heutigen Samstag mit dem Heimspiel gegen den VfB Eichstätt weiter. Auch wenn der FCP rein rechnerisch mit fünf Punkten Rückstand vor den letzten zwei Spielen noch eine theoretische Chance auf den ersten Platz hat, rechnet niemand mit der Sensation. Der Spitzenreiter aus Rain muss nur noch einen Punkt zum Titelgewinn holen.

„Rain hat in den letzten zwölf Spielen lediglich gegen uns etwas liegen gelassen. Es wäre schon sehr naiv zu glauben, der TSV könnte in zwei Spielen einen Fünf-Punkte-Vorsprung verspielen“, erklärt FCP-Spielertrainer Tobias Strobl. „Mit dem Direktaufstieg haben wir nichts mehr zu tun“, stellt auch FCP-Präsident Konrad Höß klar. Dies ist dem Pipinsrieder Boss aber gar nicht so unrecht: „Ich freue mich sehr auf die Relegation. Das werden mit Sicherheit tolle Spiele. Wir haben bislang eine Supersaison gespielt.“ Höß sieht den aktuellen zweiten Platz als Bestätigung für das Geleistete: „Wir arbeiten hier mit ganz geringen Mitteln und sind auf Augenhöhe – oder sogar besser – im Vergleich mit Mannschaften, die über ganz andere Möglichkeiten verfügen. Das darf man nicht vergessen.“

Am vergangenen Wochenende gewann der FCP mit 1:0 beim FC Unterföhring. Unter den Zuschauern: Konrad Höß. „Unterföhring hat eine wirklich gute Mannschaft. Wir haben schon verdient gewonnen, aber noch fehlt uns die Leichtigkeit der Vorrunde. Ich hoffe, dass wir die bis zu den Relegationsspielen wieder finden“, so der FCP-Boss.

Mit dem VfB Eichstätt erwartet der FCP eine Mannschaft in Pipinsried, die sich des Klassenerhalts noch nicht sicher sein darf. Vier Punkte beträgt der Vorsprung der Eichstätter auf den ersten Relegationsplatz, den aktuell der TSV Schwabmünchen belegt.

Tobias Strobl, der selbst aus dem Eichstätter Landkreis kommt, findet jedoch schnell einen Grund für das durchschnittliche Eichstätter Abschneiden: „Diese Mannschaft hatte in den vergangenen Jahren schon einen sehr großen Aderlass, aber dennoch verfügt sie nach wie vor über eine große individuelle Klasse. Für uns wird es wichtig sein, geduldig auf unsere Chancen zu warten.“

Auf Andreas Schuster muss der FCP-Übungsleiter am Samstag verzichten. Der Grund ist kurios: „Andi wurde beim Spazierengehen von seinem eigenen Hund gebissen. Er wollte ihn sauber machen und da hat er zugeschnappt“, berichtet Strobl.

Nun bekam Schuster vom Arzt ein absolutes Sportverbot, er muss zudem Antibiotika einnehmen. Strobl hofft, dass er den im Sommer scheidenden Innenverteidiger ab der kommenden Woche wieder im Training begrüßen darf: „Andi hat große Qualitäten, die wir auf keinen Fall missen möchten. Ich hoffe sehr, dass er zum letzten Spiel in Schwabmünchen und dann für die Relegationsspiele wieder einsatzfähig ist.“

Quelle: fussball-vorort.de

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