FCU-Angreifer Cucic trifft doppelt

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Voller Einsatz: Die Unterföhringer Leo Cucic (l. im blauen Trikot) und Max Lamprecht (r.) kämpfen um den Ball. Foto: Bro

FC Unterföhring – Der FC Unterföhring ist in der Bayernliga angekommen. Mit einem 4:2 (2:0)-Galasieg gegen den TSV Gersthofen eroberte der Bayernligist am Samstagabend sogar die Tabellenspitze.

Trainer Walter Werner rechnete dennoch vergnügt vor, dass die für den Klassenerhalt benötigten 40 Punkte abzüglich der gewonnenen vier Zähler noch 36 als Vorgabe für die restliche Saison ergäben. Vor allem in der ersten Halbzeit zerlegten die Unterföhringer den schwäbischen Gegner nach allen Regeln der Kunst. Die Hausherren erspielten sich ein halbes Dutzend riesiger Chancen lehrbuchartig durch die Mitte und über die Flügel. Den Zuschauern machte es Spaß, diesem attraktiven Kick zuzusehen.

Und im Strafraum machte sich Bayernliga-Nobody Leo Cucic einen Namen. Der Angreifer kam mit der Empfehlung von 15 Toren beim Bezirksligisten FC Aschheim und traf doppelt gegen Gersthofen. Er machte das 1:0 nach perfekter Hereingabe von Nimad Torah (27.) und das 3:0, als er nach einem Brotz-Steilpass gewaltig abzog (57.). Der schnelle und immer anspielbare Cucic ließ zudem zwei Großchancen in Durchgang eins liegen.

Das 2:0 markierte Max Lamprecht nach Flanke Leidecker (29.). Lamprecht spielte für den verletzten Andreas Faber auf der Zehn und war einer von sechs in die Mannschaft hinein rotierten Spielern. Gersthofen hätte sich zur Pause auch über ein 0:4 nicht beschweren können. „Das hat mit Fußball zu tun“, sagte später Trainer Werner in seiner schelmischen Art.

Der Mann war zufrieden. Internen Besprechungsbedarf dürfte es unterdessen über eine Phase des Nachlassens nach dem 3:0 geben. Ein Frustknaller und ein höchst zweifelhafter Elfmeter brachten Gersthofen mit dem 3:2 ins Match zurück. Der starke Schiedsrichter korrigierte sich ein Stückweit mit einem Konzessionselfer, als Max Lamprecht eine Gersthofener Hand anschoss. Ömer Gebesci verwandelte mit viel Selbstvertrauen und das Spiel war eingetütet. In der letzten Minute standen dann noch einmal drei Föhringer alleine vor dem gegnerischen Torwart, aber da verpasste Joker Sebastian Bracher sein erstes Bayernligator. nb

Quelle: fussball-vorort.de

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