FCU: Bekiroglu-Gala gegen 1860 Rosenheim

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Der dritte Streich: Efkan Bekiroglu trifft scheinbar nach Belieben – hier zum 3:0.

FC Unterföhring - Bislang hat sich der FC Unterföhring in der Bayernliga teuer verkauft, aber für das Spektakel waren andere zuständig. Das änderte sich am Samstag, als die Kicker von der Bergstraße den TSV 1860 Rosenheim mit 6:0 (2:0) zerlegten.

Zuletzt mussten die Stammgäste des FCU lange leiden, als sie einem äußerst schwachen Kick gegen Landshut beiwohnten – nun gab es alles doppelt bis dreifach zurück. Der FC Unterföhring bot eine erstklassige Leistung und zerlegte den Regionalliga-Absteiger spielerisch mit wunderbar herauskombinierten Treffern. Am Ende ging das Ergebnis auch in dieser Höhe in Ordnung.

Über den Mann des Tages musste auch nicht lange diskutiert werden. Der vom Bezirksligisten Phönix München gekommene Efkan Bekiroglu machte vier Tore und zeigte, dass er auf der Zehn richtig aufblüht. Er eröffnete auch den Torreigen in der 11. Minute. Georg Münch scheiterte mit seiner guten Möglichkeit und nach dem Abpraller ließ Bekiroglu erst einen Gegenspieler aussteigen und schloss dann überlegt ab. Zwei Minuten vor der Pause legte er nach mit einem feinen Heber über den Torwart. Dieses 2:0 hatte dann auch zur Folge, dass Rosenheim mit vollem Risiko das Spiel wieder aufnahm. Die Gäste wollten noch einmal alles versuchen, wurden ausgekontert und brachen dann völlig auseinander.

Bekiroglus große Fußballshow fand ihre Fortsetzung, als er nach starker Vorarbeit von Andreas Faber nur noch den Fuß hinhalten musste (57.). Fünf Minuten später bei seinem vierten Streich zeigte der Mittelfeldspieler, dass er auch zwei Mann austricksen und mit einer Einzelleistung Tore machen kann. Keine 60 Sekunden nach dem finalen Treffer des 18-jährigen Türken legte Albion Vrenezi nach (63.). Nun – beim Stand von 5:0 – war Mitleid mit den Rosenheimern angebracht. Auch die Auswechslung Bekiroglus (68.) hatte einen Hauch von Gnadenaktion.

Die Rosenheimer gaben sportlich ein trauriges Bild ab und pflaumten sich auf dem Platz auch munter gegenseitig an. Unterföhring machte aber dann nur noch ein Tor durch Andreas Faber (87.). Leidtragender des Traumspiels war Patrick Nothhaft. Der Zugang vom FC Bayern durfte als Urlaubsvertretung von Sebastian Fritz ins Tor und bekam keine Chance, sein Talent zu zeigen. Nothhaft musste lediglich eine Flanke herunterholen – in den gesamten 90 Minuten.

Quelle: fussball-vorort.de

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