FCU: Jetzt kommen die dicken Fische

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Zu viele Chancen benötigt der FCU um Efkan Bekiroglu (l.) laut Präsident Faber.

FC Unterföhring - Auch die 0:1-Heimniederlage gegen den SB Rosenheim kann die Vorfreude beim FC Unterföhring nicht trüben vor den Duellen mit den Besten der Liga. Diesen Freitag (15 Uhr) gastiert die Überraschungsmannschaft der Bayernliga beim FC Pipinsried und eine Woche später steigt das Heimspiel gegen Tabellenführer TSV Rain.

Unterföhrings Präsident tut sich leicht bei der Erklärung, was seinem auf dem fünften Platz liegenden Club zu den drei besten Mannschaften fehlt: „Rain hat Kinzel, Pullach hat Akkurt und Pipinsried hat Yohoua.“ Das Trio belegt derzeit in der Torschützenliste die ersten Plätze. Dem FCU fehle dieser jede Woche stechende Trumpf im Sturmzentrum.

Faber fühlte sich auch gegen Rosenheim bestätigt, dass seine Mannschaft zu viele Chancen benötige für Erfolgserlebnisse. Der FCU lebt diese Saison von seiner Defensive, die mit zwölf Gegentoren in der Liga die zweitwenigsten Treffer kassiert hat. Alexander Hollering, der nach zuvor vier Toren in drei Spielen auch gegen Rosenheim eine Riesenchance hatte, kritisiert Faber aber ausdrücklich nicht: „Er ist ein Kämpfer vor dem Herrn, hat aber gegen viele Verteidiger enorme körperliche Nachteile.“ Die Niederlage gegen den Angstgegner SB Rosenheim nimmt er locker: „Wenn wir auch weiterhin jedes sechste Spiel verlieren, dann unterschreibe ich das sofort.“ Und er baut auf das gute Omen, dass Unterföhring bei den letzten drei Ausflügen nach Pipinsried jeweils ein 1:1-Unentschieden mit nach Hause genommen hat.

Ein weiterer Hoffnung nährender Fakt ist, dass der FCU neben Pipinsried auswärts noch ungeschlagen ist. Fünf Siege und zwei Unentschieden in der Fremde stehen zu Buche. Der eigentlich daueroptimistische Präsident des Clubs aus dem Münchner Norden tut sich auch leicht, seinen Wunsch für die beiden Topspiele gegen Pipinsried und Rain zu äußern: „Am liebsten zweimal 1:0. Denn das ist der geilste Sieg, den es gibt.“ Realistisch gesehen sei aber auch gegen die Branchenführer der Bayernliga jeweils ein Punkt möglich. „Ich bin gespannt, was uns zu diesen Mannschaften noch fehlt“, sagt der Präsident des FCU.

Für die Achillesferse des Clubs im Sturmzentrum ist Faber wieder auf der Suche. Wenn sich ein junges Talent mit Potenzial für die Bayernliga findet, könnte sich der Funktionär in der Winterpause einen Zugang vorstellen. Abenteuer mit teuren Stürmern schließt Faber aber kategorisch aus.

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Quelle: fussball-vorort.de

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