FCU-Mannschaft stellt sich quasi von selbst auf

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Nicht in die Knie zwingen lassen: Die FCU-Kicker (rote Trikots)

Unterföhring - Dem FCU gehen vor dem Spiel beim TSV Gersthofen die Spieler aus - Manager Franz Farber nimmt es mit Galgenhumor.

Eigentlich hatte sich Aufsteiger FC Unterföhring auf die Woche ohne Mittwochsspiel gefreut, um den Akku nach heftigen Anfangstagen in der Landesliga aufzutanken. Doch nun ist das personelle Chaos erst richtig ausgebrochen, vor dem Gastspiel beim TSV Gersthofen (Samstag, 18 Uhr), das so schon fast zum Himmelfahrtskommando für den FCU wird.

Etliche Spieler nicht mit an Bord

Ercan Maraz und Ömer Gebesci machen derzeit eine Woche Heimaturlaub in der Türkei, fallen also auch beim Pokalknaller gegen den TSV Buchbach aus. Kerim Cetinkaya ist beruflich verhindert, während Michael Kain einen gesundheitlichen Rückfall erlitt und auch Ferdinand Grund weiter fehlt. Das bedeutet, dass sich die Mannschaft quasi von selbst aufstellt.

Dazu passt dann auch noch, dass Trainer Alexander Ebner eine Urlaubswoche am Gardasee verbringt. So ist FCU-Vorsitzender Franz Faber in Gersthofen und auch gegen Buchbach der sportliche Chef. "An Reden in der Kabine wird es also nicht scheitern", scherzt Faber. Im Ernst muss er nun zaubern, wen er neben Armin Brotz in die "Doppel-Sechs" stellt. Gewagte Optionen sind Andreas Faber und Moritz Sperl, die defensivere Option könnte der noch recht unerfahrene Efe Ok sein.

Prinzip Hoffnung bleibt

Voraussichtliche Aufstellung:

Hutterer, von Kolzenberg, Manzinger, Peterhammer – Brotz, Ok – Sperl, Faber, Torah (Siebler) – Sichort.

Dem Aushilfstrainer bleibt nur das Prinzip Hoffnung. "Vielleicht merken die Gersthofener ja erst nach einer halben Stunde, dass wir mit der Jugendmannschaft ankommen", meint Faber augenzwinkernd. Aber er sieht auch positive Faktoren, denn „jetzt spielen alle unsere Trainingsweltmeister“. Gerade Spieler wie der aus Freisings A-Jugend gekommene Lukas Siebler haben ihre Chance von Beginn an verdient. Am Donnerstag hatte der FCU zwölf Feldspieler und drei Torhüter im Training.

Klar ist damit auch, dass die sportliche Leitung nach dem schwachen Auftritt in Thannhausen gegenüber dem Team keinen Druck aufzubauen braucht. Trotz der prekären sportlichen Situation lehnt Trainer Alexander Ebner Neuzugänge kategorisch ab. Auch zwei Testspieler, unter anderem ein Stürmer aus der dritten Liga in Italien, bekamen einen Korb. Die Unterföhringer handeln frühestens in der Winterpause.

von Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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