FCP feiert den ersten Saisonsieg

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Zwei der besten Pipinsrieder im Heimspiel gegen Landsberg: Denny Herzig (3.v.l.) und Martin Finkenzeller.

FC Pipinsried - Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt. Der FC Pipinsried hat gestern Nachmittag vor 400 Zuschauern in der sonnendurchfluteten FCP-Arena den ersten Sieg in der gar nicht mehr so jungen Bayernligasaison 15/16 eingefahren. Die Kanca-Elf bezwang den TSV Landsberg mit 2:0 (2:0).

Nach drei sieglosen Spielen zum Auftakt der neuen Spielzeit standen die in den zurückliegenden Jahren so erfolgsverwöhnten Fußballer des FC Pipinsried im zweiten Heimspiel bereits stark unter Druck. Doch die Hausherren bewiesen diesmal Nervenstärke, sie fuhren einen souveränen Heimsieg ein.

Schon nach zehn Minuten kamen die Pipinsrieder zu ihrer ersten Chance (10.). Spielertrainer Ömer Kanca bediente Philip Grahammer, der das Ziel nur knapp verfehlte.

Zehn Minuten später ging der Fast-Regionalligist aus dem Landkreis Dachau dann verdientermaßen in Führung. Nach glänzender Vorarbeit von Arthur Kubica lochte Martin Finkenzeller aus kurzer Entfernung ein (20.).

Die Landsberger hatten zwar einige technisch gut ausgebildete Spieler in ihren Reihen, doch sie ließen im ersten Durchgang jegliche Kreativität vermissen. Nur einmal tauchten sie gefährlich vor dem FCP-Kasten auf: Muriz Salemovic spielte den Ball per Freistoß blitzschnell zu Sebastian Gilg, doch dessen Schuss verfehlte das Ziel ganz knapp (30.).

Wie man es richtig macht, zeigten die Pipinsrieder zehn Minuten später. Nach Finkenzellers Flanke erhöhte Thomas Berger im Nachschuss auf 2:0.

„Das war eine gute erste Halbzeit, meine Laune hat sich schlagartig verbessert“, posaunte FCP-Präsident Konrad Höß nach dem Pausenpfiff in Stadionmikrofon, und er sprach damit den meisten FCP-Fans aus der Seele. Vor allem die Defensiv-Viererkette offenbarte am Sonntag enorme Qualität, die viel zu bieder agierenden Landsberger hatten keinen Plan, wie sie das Abwehrbollwerk knacken könnten.

Und auch im zweiten Durchgang hatten die Platzherren die erste gute Chance. Der starke Markus Achatz bediente Serge Yohoua, der sich allerdings beim Torschuss ins einen eigenen Beinen verhedderte (49.). Keine zwei Minute später kam Yohoua dann unbedrängt zum Schuss, doch diesmal wuchtete er das Spielgerät in den achten Stock... Danach sorgte dann wieder Präsidente Höß für Stimmung neben dem Platz. Als sich der FCP-Boss lautstark über die zugegebenermaßen von außen nicht immer nachvollziehbaren Auswechslungen seines Coaches Ömer Kanca mokierte, wurde er von seinen eigenen Spielern verbal zurechtgewiesen. Serge Yohoua beispielsweise forderte den Vorsitzenden auf, lieber auch mal etwas positives beizutragen als immer nur rumzunörgeln...

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit verloren die Pipinsrieder gegen die nun konsequenter nach vorne spielenden Landsberger einige Zweikämpfe, doch so richtig in die Bredouille gerieten die Hausherren auch in dieser schwächeren Phase des Spieles nicht.

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Quelle: fussball-vorort.de

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