CSU-Parteitag: Starkes Ergebnis - Markus Söder als Parteichef wiedergewählt

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Der Feind in den eigenen Reihen

- VON HANS STAAR Arzbach - Der SV Wackersberg ist weiterhin auf der Suche nach alter Form und neuen Punkten. Im dritten Saisonspiel nämlich setzte es gestern für die Truppe von Peter Kramer beim 2:4 (1:2) gegen Bezirksliga-Mitaufsteiger TSV Solln die dritte Niederlage. Und obwohl der Sieg der technisch beschlagenen Gäste insgesamt dem Kräfteverhältnis entsprach, traf der Wackersberger Michi Burger mit seiner Einschätzung den Nagel auf den Kopf: "Wir haben uns das Spiel selbst kaputt gemacht."<BR>

Unvermeidbar war die Niederlage der Gastgeber vor etwa 200 Zuschauern in der Tat nicht. Endlich einmal waren die Isarwinkler sogar in Führung gegangen. Nach Querpass von Klaus Heller landete der Ball bei Hans Müller, dem an diesem Tage auffälligsten Wackersberger. Der Sturmführer hämmerte das Leder aus 16 Metern präzise zum 1:0 ins Kreuzeck. Doch die Zeiten, in denen die einst so heimstarken Wackersberger einen Vorsprung sicher über die Zeit "verwalteten", sind passé.<P>In diesem Fall lagen zwischen Jubel und Entsetzen nur ziemlich genau 45 Sekunden. Schon im Gegenzug nämlich gelang dem Sollner Nepomuk Fischer mit dem ersten seiner insgesamt drei Treffer der Ausgleich.<P>Ein Remis, damit hätten sich die Gastgeber vermutlich noch anfreunden können. Doch diesmal lauerte die Gefahr in den eigenen Reihen. Kurz vor der Pause leistete sich Robert Hammerl bei einer im Grunde eher harmlosen Strafraumszene ein tollpatschiges Foul. In Halbzeit zwei setzte Verteidiger Sepp Eberl mit einem unnötigen Trikotzupfer - erneut im Strafraum - einen weiteren unerfreulichen Akzent. Die Folgen waren zwei unumstrittene Elfmeter für Solln, jeweils bombensicher verwandelt durch Nepomuk Fischer, der nach Spielende strahlte: "Drei Tore in einem Spiel, das gelingt höchstens einmal pro Saison." SVW-Trainer Peter Kramer dagegen seufzte: "Und ich hatte die Spieler noch gewarnt, dass der Fünfer im Strafraum leicht umfällt."<P>Die beiden Strafstöße jedenfalls nahmen den Gastgebern den Wind aus den Segeln. Als der Sollner Kapitän Tobias Horner die Wackersberger Abwehr austanzte und sein Solo mit dem 1:4 krönte, war das Match schon längst entschieden.<P>Es spricht für die Moral von Wasti Angermeier & Co., dass sich die Truppe zumindest in der Schlussviertelstunde noch einmal aufbäumte und mit dem 2:4 durch den kurz zuvor eingewechselten Hansi Wiedemann belohnt wurde. Wenigstens ist den Wackersbergern auf diese Weise die rote Laterne erspart geblieben.<P>SV Wackersberg - TSV Solln 2:4 (1:2) - Tore: 1:0 (31.) Hans Müller, 1:1 (32.) Nepomuk Fischer, 1:2 (44.) Nepomuk Fischer (Foulelfmeter), 1:3 (55.) Nepomuk Fischer (Foulelfmeter), 1:4 (61.) Tobias Horner, 2:4 (86.) Hans Wiedemann.<P>

Quelle: Merkur.de

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