Es geht um den direkten Aufstieg

Fernduell zwischen Ismaning und Deisenhofen: Genug der Geschenke?

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Wer schafft den direkten Aufstieg? Xheavt Muriqi (li.) startet im Fernduell mit Trainerkollege Peter Schmidt von der Pole-Position.

FC Ismaning/FC Deisenhofen - Geschenke kann man, muss man aber nicht annehmen. Oder man gibt sie einfach zurück. Noch in der Woche zuvor hatte der FC Ismaning durch einen unnötigen Punktverlust in Landshut Dauer-Konkurrent Deisenhofen wieder die Spitze der Landesliga Südost überlassen.

Prompt revanchierte der sich und gewährte nun höflichst dem FCI wieder den Vortritt. Deisenhofens Ausrutscher gegen Rosenheim verspricht nun für Samstag (14 Uhr) ein prickelndes Fernduell um den direkten Aufstieg in die Bayernliga. Ismaning muss den einen Punkt Vorsprung beim SV Türkgücü Ataspor verteidigen, Deisenhofen unbedingt in Töging gewinnen und auf den nächsten Ismaninger Ausrutscher hoffen.

Wer hat nun die schwerere Aufgabe? Auf dem Papier sicher der Verfolger, nicht nur wegen des einen Punkts Rückstand. Der FC Töging steckt noch in argen Abstiegsnöten, braucht jeden Zähler, um der Relegation zu entgehen. Für Ismanings Gastgeber geht es dagegen um nichts mehr, Türkgücü ist in Sicherheit. Hat aber vor knapp sechs Wochen schon Deisenhofen geschlagen. Und große Zukunftspläne: „Die Bayernliga ist das Ziel“, Vitomir Moskovic, ab der neuen Saison neuer Trainer der Türken, redet da gar nicht um den heißen Brei herum. Der Verein hat sich personell neu aufgestellt und will an große Zeiten anknüpfen. Da kommt die Rolle als Zünglein an der Waage gerade recht, um dem neuen Coach und den Fans schon mal Appetit zu machen. Ein Spaziergang wird es bestimmt nicht für den Spitzenreiter. Sondern ein Nervenspiel.

Auf Tögings Wehrhaftigkeit sollte man sich nämlich nicht verlassen, der tief gefallene einstige Mitfavorit hat gerade beim ASV Dachau mit dem 0:5 eine herbe Klatsche bezogen. Und Deisenhofen ist da noch mal eine ganz andere Hausnummer. Wird es neuerlich zu einem Wechselspiel an der Spitze kommen? Geschenke sind nun eigentlich genug verteilt.

Dieser Artikel erschien auf der Amateursportseite des Münchner Merkurs. Sie erscheint jeden Mittwoch. Autor ist Reinhard Hübner. Erreichbar unterkomsport@t-online.de.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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