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SC Freisings Gül: „Haben was gutzumachen“

Fernduell zwischen SC Freising und Eichenfeld-Freising: Wer muss in die Relegation?

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Sezgin Gül und der SC Freising haben die bessere Ausgangsposition als der Konkurrent. Doch Gül warnt vor Gegner Gammelsdorf.

Freising – Es ist ein Fernduell, das in der Kreisklasse am Sonntag um 15 Uhr ausgefochten wird. Für den SC Freising und die SG Eichenfeld-Freising geht es um den Klassenerhalt.

VON ANTON HIRSCHFELD

Der Sportclub muss in Gammelsdorf ran – das vermeintlich leichtere Los der Kontrahenten. Doch Trainer Sezgin Gül kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Besonders schwer wiegt, dass Mesut Toprak vielleicht nicht mitwirken kann. Der im Winter vom SE Freising in die Luitpoldanlage gewechselte Flügelflitzer fällt seit drei Wochen aus. Die Spieler, die da sind, „sind aber topmotiviert und sich bewusst, was am Sonntag ansteht“. Die Ausgangslage spräche für den Sportclub: Man steht einen Punkt vor Eichenfeld. Doch Gül warnt vor Gammelsdorf, die er richtig einzuschätzen weiß: „Das wird kein leichtes Spiel.“ Im Hinspiel habe man zuhause zu viele Chancen liegen gelassen und kurz vor Abpfiff das 0:1 kassiert. Das soll sich am besten nicht wiederholen – „wir haben in Gammelsdorf was gutzumachen“. Eines steht für den SCF-Coach fest: „Wir werden alles geben, um das Spiel am Sonntag zu gewinnen.“ Das Spiel der Eichenfelder, die bei Kreisliga-Aufsteiger Kranzberg ranmüssen, „interessiert uns in erster Linie nicht“, sagt Gül, der eine einfache Rechnung aufstellt: „Wenn wir einen Sieg holen, hat die Partie sowieso keine Bedeutung für uns.“ Einen Ratschlag für seine Kicker hat er auch noch parat: „Wir müssen einfach auf uns selbst schauen.“

Eichenfeld-Freising muss in Kranzberg seine Hausaufgaben erledigen, bevor man zum Konkurrenten blicken kann. Ein Unentschieden reicht nämlich nicht – der direkte Vergleich liegt beim Sportclub. Umso wichtiger wird sein, dass Eichenfeld diszipliniert auftritt und seine Chancen nutzt. Denn trotz aller Feierlichkeiten und (vielleicht) eines Meisterkaters hat Kranzberg „nicht umsonst 55 Punkte auf dem Konto“, sagt SGE-Coach Dennis Magro. Im Hinspiel hatte man den Klassenprimus am Rande einer Niederlage – und kassierte kurz vor Schluss noch den Ausgleich. „Die sind absolut verdient Meister.“

Magro möchte, dass seine Kicker befreit aufspielen: „Wir haben am Sonntag keinen Druck.“ Man bereite sich eigentlich schon auf die Relegation vor, „sollten wir es direkt schaffen, ist es natürlich umso schöner“. Dazu werde man ganz klar auf Sieg spielen. Freilich will sich Magro taktisch noch nicht in die Karten schauen lassen. „Wir brauchen aber auch Schützenhilfe aus Gammelsdorf.“

Vielleicht hilft die Erfahrung aus Drucksituationen: „Wir waren vor zwei Jahren schon in einer schwierigeren Situation.“ Damals stand man kurz vor dem Abstieg in die B-Klasse, musste am letzten Spieltag bei Istanbul Moosburg gewinnen. Und siehe da: Eichenfeld lieferte. Auf diese Moral setzt Magro auch dieses Mal. Fehlen werden dabei beispielsweise die Verletzten Vitus Ostermayr und Lukas Henze. „Ansonsten sind alle an Bord.“

Die Einstellung passt schon mal bei Eichenfeld: „Wir werden in den letzten Spielen, egal, ob es jetzt eines oder zwei sein werden, alles raushauen, was wir haben“, ist sich Magro sicher. Jede Partie sei ab sofort ein Finale. Selbst, wenn man in die Relegation müsste, ist dem Trainer, der nach der Saison nach Eching geht, nicht bange: „Ich bin davon überzeugt, dass wir die Klasse halten – und wenn es über einen Umweg sein sollte.“

Quelle: Merkur.de

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