Christopher Chvalina bleibt Chefcoach, egal in welcher Liga

FF Geretsried: „Er ist jung, hungrig und total motiviert. Er lebt Fußball“

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Rückkehr in die Kreisliga ein Ziel – mittelfristig: Christopher Chvalina (re.) bei der Vertragsunterzeichnung mit FFG-Vorstand Wolfgang Möckel.

Egal, ob die Fußball-Freunde Geretsried den Aufstieg in die Kreisliga in dieser Saison schaffen oder nicht: Wer sie nach der Sommerpause trainiert, steht bereits fest.

Geretsried – Christopher Chvalina, der das Kreisklassen-Team am 1. April übernommen hatte, nachdem Guido Herberth überraschend als Trainer zurückgetreten war, unterschrieb einen Vertrag für die nächste Spielzeit. „Er ist jung, hungrig und total motiviert. Er lebt Fußball“, zählt Michael Zelt Gründe auf, weshalb dem Verein die Entscheidung leicht gefallen ist, mit dem Eigengewächs weiter zu arbeiten.

Mit den meisten FF-Spielern hat Chvalina selbst noch gespielt. Nach mehreren Schulterverletzungen entschied sich der 28-Jährige aber im April 2017, seine aktive Karriere zu beenden. „Er ist als Trainer im Team voll akzeptiert“, meint der Technische Leiter der Fußball-Freunde. „Den Respekt hat er sich verdient durch die Arbeit, die er abliefert.“

Er freue sich darauf, „das machen zu dürfen und den Prozess, den wir begonnen haben, weiter vorantreiben zu können“, sagt Chvalina. Seine Aufgabe, das betont er immer wieder, sehe er in erster Linie darin, „die Spieler und die Mannschaft weiter zu entwickeln“ und das mit viel „Spaß an der Sache“. Zudem möchte der VWL-Student das Drumherum und die Trainingsarbeit „ein bisschen professioneller“ gestalten. So soll der Trainerstab noch um zwei, drei Positionen erweitert werden. „Vor allem in Bereichen, wo ich mich nicht so gut auskenne“, erklärt Chvalina. Deshalb wolle er einen Physiotherapeuten ebenso mit ins Team nehmen wie einen Torwarttrainer. Als Co-Trainer konnte bereits Lech Kasperek (36), der seine aktive Laufbahn im vorigen Herbst aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, gewonnen werden.

„Wir wollen langfristig etwas aufbauen“, betont Michael Zelt, dass die Entscheidung völlig unabhängig vom Ausgang der letzten Spiele sei. „Natürlich ist es das Ziel, irgendwann wieder in die Kreisliga aufzusteigen. Aber das muss nicht diese und auch nicht nächste Saison sein.“ 

Quelle: Merkur.de

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