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Finkenzeller trifft - FCP ist Herbstmeister

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So sehen Sieger aus: Die Matchwinner Martin Finkenzeller und Tobias Antoni (recht) vom FC Pipinsried freuen sich diebisch über den Gewinn der Herbstmeisterschaft in der Bayernliga Süd.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried hat sich durch einen 1:0-Heimsieg über den TSV Schwabmünchen die Herbstmeisterschaft in der Bayernliga Süd gesichert.

Dabei gab es eigentlich gleich zwei Matchwinner auf Seiten der Pipinsrieder. Mann Nummer eins war Torschütze Martin Finkenzeller, der in der 68. Spielminute nach einem weiten Ball von Sebastian Fischer per Kopf aus zehn Metern zum 1:0 traf.

Doch auch FCP-Keeper Tobias Antoni hatte großen Anteil am Pipinsrieder Sieg. Nach einem Foulspiel in der 87. Spielminute von Erkan Atilgan an Andreas Rucht zeigte Schiedsrichter Christian Keck auf den Elfmeterpunkt. Doch Antoni parierte den zugegebenermaßen schwachen Strafstoß vom Rucht.

„Das war der erste Elfmeter, den Tobi gehalten hat, seit ich in Pipinsried bin“, freute sich auch der Pipinsrieder Spielertrainer Tobias Strobl nach dem Schlusspfiff.

Bereits vor dem Anpfiff gab es für die Pipinsrieder Fans die erste Überraschung. Denn der etatmäßige Mittelstürmer Serge Yohoua stand beim Aufwärmen nicht in der Reihe vor dem Tor, um auf das Gehäuse von Tobias Antoni zu schießen. Er sammelte hinter dem Kasten die daneben geschossenen Bälle seiner Kollegen ein. Yohoua konnte aufgrund einer Knieverletzung aus dem Eichstätt-Spiel zunächst nicht auflaufen. Für ihn agierte Armin Lange, der eine engagierte Leistung ablieferte, als einzige Spitze beim Tabellenführer. Yohoua wurde nach einer Stunde eingewechselt.

Die Pipinsrieder versuchten, den TSV Schwabmünchen durch ihr gewohntes Kurzpassspiel zu knacken, doch so wirklich klappte dies zu Beginn der Partie nicht. Immer wieder blieb der Ball in der gut organisierten Defensive der Schwaben hängen. So war es auch keine Überraschung, dass die größte Chance des FCP nach einer Standardsituation entstand. Nach einer Ecke von Sebastian Fischer stieg Innenverteidiger Andreas Schuster am höchsten, sein Kopfball klatschte an die Latte. Ansonsten musste Gästekeeper Sebastian Steidle nur einmal sein Können unter Beweis stellen, als Erkan Atilgan aus 25 Metern abzog. Sein Ball wurde von Steidle allerdings über das Tor abgewehrt. Die Schwabmünchner hatten kurz vor dem Seitenwechsel gleich mehrere Hochkaräter. Doch sowohl Daniel Raffler (34.), als auch Joachim Frey (38./39.) scheiterten am gut reagierenden FCP-Schlussmann Tobias Antoni. Und Tim Uhde zielte bei seiner Großchance in der 40. Minute aus kurzer Distanz über das Tor.

Nach dem Seitenwechsel kam der FCP dann deutlich besser aus der Kabine als Schwabmünchen. Doch Martin Finkenzeller (58.) und Armin Lange (63.) brachten das Spielgerät jeweils nicht gefährlich auf das Gästetor. Besser machte es Finkenzeller fünf Minuten später, als er den einzigen Treffer des Tages erzielte. Bis auf einen Atilgan-Freistoß, den Steidle zur Ecke abwehren konnte, hatten die Kicker aus dem Dachauer Hinterland danach keine Torchance mehr. Und da die Schwabmünchner bis auf den verschossenen Elfmeter von Andreas Rucht nur noch einen einzigen Freistoß aufs Pipinsrieder Tor brachten, der knapp daran vorbei ging, hieß der Sieger in der FCP-Arena zum fünften Mal in der laufenden Saison FC Pipinsried.

Schwabmünchens Coach Guido Kandziora war nach dem Spiel dennoch zufrieden mit dem Auftreten seiner Truppe: „Ich muss meiner Mannschaft heute einen Riesenkompliment machen. Wir haben hier eine sehr gute Leistung abgeliefert und müssen kurz vor der Halbzeit einfach eine unserer vielen Chancen nutzen oder den Elfmeter kurz vor dem Ende reinmachen. Dann nehmen wir hier mindestens einen Punkt mit.“

FCP-Vorturner Tobias Strobl freute sich über den Sieg und die damit verbundene Herbstmeisterschaft: „Das ist schon ein tolles Gefühl. Allerdings wäre das ein sehr teuer erkaufter Sieg, wenn sich die Verletzung bei Serge, der bei einem Foul wieder einen Schlag auf das bereits angeschlagene Knie bekommen hat, als schlimmer erweisen sollte. Im Nachhinein hätte ich ihn wahrscheinlich nicht einwechseln dürfen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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