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Fischer angelt dem BCF die Punkte

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Gegen Franz Fischer ist derzeit kein Kraut gewachsen. Beim 2:1-Erfolg des BCF Wolfratshausen am gestrigen Freitagabend über Wacker Burghausen II erzielte der Penzberger (am Boden) seine Saisontreffer sieben und acht.

Wolfratshausen - Am Ende eines sehr guten Fußballspiels stand für den BCF Wolfratshausen ein verdientes 2:1. Torjäger Franz Fischer war gegen Burghausen II einmal mehr nicht zu bremsen.

Statistik

BCF Wolfratshausen -

Burghausen II 2:1

BCF: Demmel - S.Kluge. Taffertshofer, Kasperek, Rauch, Panholzer (70. Pratz), Miedl, Murböck, Huber, Amanquah (80.) Scheck, Fischer (87. Lenz).

Tore: 1:0, 2:0 (24.,62.) Fischer, 2:1 (76.) Bahar. -

Schiedsrichter: Florian Keppeler (Auerbach-Stetten).

Zuschauer: 140

Der Urschrei von Karl Murböck hallte bis weit über den Märchenwald. Es war der letzte Ballkontakt des Kapitäns, ein gewonnenes Kopfballduell und das eindeutige Signal an den Gegner aus Burghausen: Hier holt ihr heute nichts. Kurz darauf war Feierabend, und Farchet der Tabellenspitze drei Zähler näher als beim vorverlegten Anpfiff um 18.15 Uhr.
Schon da meldete der Ballclub erste Ansprüche auf den Sieg an. Michael Miedl und Franz Fischer näherten sich dem Tor der Innstädter aussichtsreich an, Letzterer traf aus vollem Lauf nur das Lattenkreuz. Dann aber war Schluss mit lustig. Ein Angriff über Lech Kasperek und Ludwig Huber landete vor den Füßen Fischers. Der zog ab und sah sein Werk alsbald vollbracht im Torwinkel einschlagen. Da verschlug es Andi Brunner die Sprache. „So ein Tor wie unser 1:0 ist in dieser Liga total fehl am Platze“, drückte der BCF-Trainer seine Bewunderung eloquent aus. Brunner war derart angetan vom Treiben beider Teams, dass er sich hinterher sogar über ein Remis gefreut hätte: „Wenn es 2:2 ausgeht, wäre es auch super gewesen.“

"So ein Spiel - Wahnsinn"

Das geht einem Gewinner freilich leicht über die Lippen, doch man war geneigt, dem 42-Jährigen Glauben zu schenken. Auch, weil er sogleich die nächste Eloge hinterherschob. Es war die kollektive Verneigung vor seinen Eleven: „So ein Spiel nach den Partien am Sonntag und Dienstag - Wahnsinn.“

Fürwahr hatten die Flößerstädter Spaß an ihrem Spiel. Marley Amanquah wollte einmal sogar den Ball nicht mehr hergeben, lief über das halbe Spielfeld und hatte einzig etwas Pech beim Abschluss. Nach Fischers Lattenkracher war auch im zweiten Abschnitt jede Menge Aluminium dabei. Manuel Ring für Burghausen und Michael Rauch vom Strafraumeck ließen es krachen. Bei Fischer indes gibt es dieser Tage keine Zweideutigkeiten. Nach gut einer Stunde vollstreckte der 20-jährige Angreifer aus 17 Metern kernig unter die Latte. Und hätte Amanquah ein Zuspiel seines Kollegen nur eine Minute später im Tor untergebracht, hätten die Farcheter nach dem Anschlusstreffer durch Salih Bahar in der Schlussphase gar nicht mehr zittern müssen.

Quelle: fussball-vorort.de

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