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Florian Bittner über die Planungen beim SE Freising: „Einen ganz großen Umbruch soll es nicht geben“

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Portraitfoto von Florian Bittner.
Florian Bittner (30) freut sich auf seine neue Aufgabe ab Sommer. © SEF

SEF-Co-Spielertrainer und Plabst-Nachfolger Florian Bittner steckt schon in den Planungen für die neue Saison. Am Samstag geht es gegen Brunnthal.

Freising – Es ist schon eine besondere Situation: Im Sommer wird Florian Bittner (30) den Landesligisten SE Freising als Cheftrainer übernehmen. Bis dahin kann sich der Freisinger sein Team schon mal genau anschauen – als Mittelfeldmann und spielender Co-Trainer. Über diese vielleicht einmalige Konstellation und die Planungen für die neue Saison spricht Bittner vor dem ersten Pflicht-Heimspiel des Jahres am Samstag (15 Uhr) gegen den TSV Brunnthal im Interview mit dem FT.

Herr Bittner, ab Juni erleben wir Sie als Cheftrainer. Haben Sie die Entscheidung schon bereut?

Überhaupt nicht. Ich freue mich riesig darauf. Zum Start letzte Woche gab’s gleich ein 4:0, da freut man sich doppelt. Ich werde mit dem Michi Schmid einen super Co-Trainer zur Seite haben – das wird umso besser. Und: Mit Anfang 30 Trainer in der Landesliga zu sein und dort auch zu spielen, das ist schon geil. Aber wenn man sich die Bundesliga anschaut, da werden die Trainer auch immer jünger. Dennoch ist es eine wahnsinnige Ehre, dass mir der Verein das zutraut. Ich freue mich total auf den Sommer.

Bittner beerbt Plabst: „Es gab nur positives Feedback.“

Wie fielen denn die Reaktionen auf die Bekanntgabe aus?

Es gab relativ viele Rückmeldungen, und die waren durch die Bank positiv. Von einigen wurde ich schon darauf angesprochen, als der Alex (Trainer Alex Plabst, Anm. der Red.) seinen Abschied verkündet hatte. Da stand das noch gar nicht fest, dass ich es werde. Auch danach gab’s nur positives Feedback, das hat mich sehr gefreut.

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Dennoch wird das für Sie jetzt eine recht ungewöhnliche Rückrunde. Wie meistert man das?

Ich war ja die letzten Jahre schon als spielender Co-Trainer dabei. Alex Plabst und ich haben uns die Aufgaben aufgeteilt, das wird jetzt auch bis zum Sommer so bleiben. Und ich bin sogar froh, dass er bis zum Sommer bleibt. Ich bin kürzlich zum zweiten Mal Papa geworden, konnte daher die Vorbereitung nicht voll mitmachen. Und ich werde mir sicher auch nicht auf die Zunge beißen müssen. Was zählt, ist die Mannschaft. Und der Klassenerhalt.

Ein großer Teil der Mannschaft bleibt zusammen

Dennoch dürften die Planungen für die neue Runde schon angelaufen sein.

Natürlich, da bin ich drin. Michi Schmid und ich haben die ersten Gespräche mit dem aktuellen Kader schon geführt – ein großer Teil wird dableiben. Und wenn einer höhere Ambitionen hat: Wir werden ihm keine Steine in den Weg legen. Natürlich werden wir unser Netzwerk nutzen, um mit potenziellen Neuzugängen zu sprechen. Wir sind für alles offen. Einen ganz großen Umbruch soll es nicht geben.

Werden Sie jetzt schon mit anderen Augen auf die nächsten Spiele schauen?

Meine Motivation ist immer gleich. Ob als Trainer, Spieler oder Fan – ich will gewinnen. Der Fokus liegt klar darauf, möglichst bald die Klasse zu sichern, um Perspektivspielern im Kader eine Chance zu geben. Auch als Gesprächsgrundlage für mögliche Neuzugänge ist das sehr wichtig.

Interview: Matthias Spanrad

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