Scott und Petrik verlassen Buchbach

Florian Pflügler ist Bobenstetters Wunschspieler

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Florian Pflügler unterschrieb beim TSV für 3,5 Jahre.

TSV Buchbach - Regionalligist TSV Buchbach hat Florian Pflügler vom SV Elversberg verpflichtet. Der 23-Jährige kommt für dreieinhalb Jahre. Der Abwehrspieler wohnt künftig im Kreis Erding.

Nach dem Ende seiner Profi-Karriere beginnt er im September eine Berufsausbildung. Die Rot-Weißen hatten nach dem Abgang von Stefan Alschinger (TV Geiselhöring) den Markt sondiert, um die Abwehr zu verstärken.

Trainer Anton Bobenstetter wollte Pflügler bereits nach seiner Ausbildung beim FC Bayern nach Buchbach lotsen, doch der Defensivspezialist, der vorwiegend in der Innenverteidigung spielt, entschied sich damals für einen Wechsel zum TSV 1860 Rosenheim, mit dem er Bayernliga-Meister wurde und in die Regionalliga aufstieg.

Nach dem Rosenheimer Abstieg klopfte Bobenstetter erneut an. Der damals 21-Jährige wollte jedoch Profi werden und wechselte nach Burghausen, für den er in der Saison 2013/14 29 Drittligaspiele bestritt und zwei Treffer erzielte. Nach dem Abstieg ging es für den gebürtigen Freisinger, der übrigens nicht mit Weltmeister Hansi Pflügler verwandt ist, zum Regionalligisten Elversberg. In eineinhalb Spielzeiten kam er aber nur 14 Mal zum Einsatz.

„Bobenstetter hat den Kontakt nie abreißen lassen und wusste, dass Florian in Elversberg nicht zufrieden war. Nachdem klar war, dass Elversberg ihm keine Steine in den Weg legen wird, haben wir uns getroffen“, sagt Sportlicher Leiter Sepp Kupper, der Pfügler als „sehr robusten Spieler und vernünftigen Typen“ beschreibt, „der gut nach Buchbach passt“. Mit seinen 1,85 Metern bringe er Länge ins kleinste Team der Regionalliga. „Seine Größe tut uns gut. Jetzt müssen wir nur schauen, dass er schnell seine Form bekommt.“

Das erste Mannschaftstraining steigt am 27. Januar, ehe es Mitte Februar ins Trainingslager nach Spanien geht. Nicht mehr dabei sein werden Christopher Scott und Johannes Petrik, die um Auflösung ihrer Verträge gebeten haben. Scott (21) war 2013 aus Burghausen gekommen, Petrik (20) ist erst vergangenen Sommer vom FC Erding zum TSV gewechselt. Wo es die beiden hinzieht, steht noch nicht fest. „Wir hatten in diesem Jahr nur wenige Verletzungen und Sperren, deswegen ist Scotti wenig zum Einsatz gekommen. Da kann man nachvollziehen, dass der Junge spielen will“, sagt Kupper, der den Wechsel von Petrik nicht nachvollziehen kann: „Er ist als Perspektivspieler zu uns gekommen, da muss man schon etwas mehr Geduld mitbringen.“

Nach den Abgängen umfasst der TSV-Kader 17 Feldspieler. „Das ist nicht üppig, sollte aber reichen. Auch wenn gerade im April mit dem Pokalspiel gegen Memmingen die Belastung hoch sein wird“, so Kupper.

Quelle: fussball-vorort.de

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