Föhringer Fohlenelf schlägt Kötzting 2:0

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FC Unterföhring - Der FC Unterföhring bleibt auswärts eine Bank. Gestern gewannen die Bayernliga-Fußballer 2:0 (1:0) beim 1. FC Bad Kötzting.

Der Fan des FC Unterföhring kannte die Geschichte viele Jahre lang. Zu Hause an der Bergstraße wurde alles geputzt und Auswärtssiege hatten den Raritäten-Charakter von Schaltjahren. Mittlerweile hat sich das ziemlich gewandelt. In der Saison 2013/14 kehrt Unterföhring die Tradition völlig um. Einem Punkt aus zwei schwachen Heimspielen stehen sieben Zähler aus drei ziemlich beeindruckenden Auftritten in der Fremde gegenüber. Gestern gewann der FCU völlig verdient mit 2:0 (1:0) beim Bayernliga-Aufsteiger 1. FC Bad Kötzting.

Die Unterföhringer hatten vom Anpfiff weg die Partie im Griff und trotz des Durchschnittsalters von gerade einmal 21,73 Jahren die reifere und bessere Spielanlage. Das erste Tor für die Gäste war nur eine Frage der Zeit und wurde recht lange durch den starken Torwart der Niederbayern hinausgezögert. Der parierte erst einen Kopfball von Korbinian Gillich (20.) sowie daraufhin gefährliche Schüsse von Efkan Bekiroglu (26.) und Albion Vrenezi (33.).

In der 35. Minute klingelte es dann endgültig. Der FCU machte ein Klassetor. Die Platzherren verloren den Ball in der Vorwärtsbewegung und daraufhin schaltete Unterföhring schnell um. Attila Arkadas gab den Ball von rechts nach innen und Bekiroglu musste nur noch den Fuß hinhalten. Zur Pause hieß es 1:0 und angesichts der Kräfteverhältnisse hätte es mindestens schon 2:0 stehen müssen.

Beim FCU fügten sich auch die Neuen stark in das Team ein. Der von Phönix München gekommene Daniel Höpfinger machte auf der Doppelsechs zusammen mit Andreas Faber ein starkes Spiel. Auch Torschütze Bekiroglu wusste bei seiner Premiere auf der Zehn richtig zu gefallen.

Die Kämpfertruppe aus Bad Kötzting versuchte nach dem Seitenwechsel mit Willen und Einsatz in die Partie zurück zu kommen. Der Aufsteiger hatte nun mehr Spielanteile, aber Torchancen sprangen dabei nicht wirklich heraus. Deshalb wackelte die Unterföhringer Führung keine Sekunde und wurde durch das 2:0 (67.) zementiert. Auf der linken Seite narrte Albion Vrenezi seine Gegenspieler nach Belieben, war nicht zu halten und vollendete eiskalt. Kurz darauf hatte er dann noch eine gute Möglichkeit zum 3:0. Dieser Sieg war in höchstem Maße beeindruckend.

Quelle: fussball-vorort.de

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