Fußball

Forsterns Fußballfrauen müssen noch warten

+
Hans-Jürgen Lukschanderl hofft auf eine klugeVerbandsentscheidung.

Die Lage ist in der Regionalliga noch nicht geklärt.

Forstern – Alle Fußballer und Fußballerinnen im Landkreis wissen seit Montag, wie es – sofern es keine Überraschung gibt – mit der Punktrunde weitergeht (siehe Bericht oben). Die einzige Ausnahme: der FC Forstern, dessen Frauen in der Regionalliga spielen.

Mangels Zuständigkeit kann der Bayerische Fußballverband (BFV) für diese Liga nicht entscheiden, doch Hans-Jürgen „Luky“ Lukschanderl geht davon aus, dass es der Süddeutsche Verband den bayerischen Kollegen gleichtut und ebenfalls nach dem 31. August die Spielrunde fortsetzt. „Wie dann mit den Aufsteigern in die 2. Bundesliga läuft, ist mir allerdings noch schleierhaft“, sagt der Sportliche Leiter des Forsterner Frauen- und Mädchenfußballs.

Gesamtverein war für den BFV-Vorschlag

Der FC Forstern hatte bei der Abstimmung für das BFV-Modell votiert. „Das ist auch völlig in Ordnung“, sagt Lukschanderl. „Wir stehen eindeutig hinter der Entscheidung des Gesamtvereins, der ja die Interessen aller Mitglieder vertreten muss.“ Er verstehe auch die Beweggründe des BFV. „Da wäre wohl eine Klagewelle auf den Verband angerollt.“

Lukschanderl selbst sowie auch Frauen-Trainer Thilo Herberholtz wäre es aber lieber, wenn der Süddeutsche Verband die Vorrunde als Abschluss werten würde. Es gebe somit keine zeitliche Probleme in Hinblick auf die Bundesligen. „Und eine solche Wertung wäre auch gerecht, denn jeder hat gegen jeden einmal gespielt.“

Für den FC würde das zudem den Klassenerhalt bedeuten, „aber den schaffen wir auch sportlich, wenn die Runde weitergeht. Davon bin ich überzeugt“, so Lukschanderl weiter.

Mit einem anderen Szenario hingegen könnte er sich nicht anfreunden: Wenn der aktuelle Tabellenstand eingefroren und als Maßgabe für die künftige Einteilung genommen würde, müsste Forstern als Fünftletzter absteigen, obwohl er ein Spiel weniger bestritten hat als der Sechstletzte. Zudem musste der FC in der Rückrunde schon gegen den Tabellenersten SC Freiburg 2 (0:1-Niederlage in der 89. Minute) und gegen den Dritten 1. FC Nürnberg ran. Die Konkurrenz hatte da ein deutlich leichteres Programm. Aber ein solches Szenario glaubt er nicht.

Training mit der B 42-Fitness-App

Momentan halten sich die drei Frauen- sowie die B-Juniorinnen-Mannschaft individuell fit. Die Spielerinnen erhalten ihre entsprechenden Trainingsaufgaben, die sie dann erledigen. Sehr dankbar ist Lukschanderl, dass der Verein die B 42-Fitness-App einen Monat lang kostenlos verwenden darf. „Die ist perfekt auf den Fußball zugeschnitten. Wir werden sie auch nutzen, wenn sie nicht mehr kostenfrei ist“, kündigte er an. DIETER PRIGLMEIR

Auch interessant

Kommentare