Frecher Neuling beendet FCU-Serie

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Schwerer Stand im Dauerregen: Unterföhring (Georg Münch; r.) unterliegt Aufsteiger Landsberg 0:3.

FC Unterföhring - Der Lauf des FC Unterföhring endete am Mittwoch jäh. Gegen den TSV Landsberg setzte es eine herbe 0:3 (0:2)-Klatsche.

Mit zuletzt drei Siegen und 11:1 Toren hat der FC Unterföhring eine gestiegene Erwartungshaltung an der Bergstraße aufgebaut und da kam ein Aufsteiger gerade recht. Doch Landsberg war am Mittwochabend alles andere als ein die Punkte abliefernder Neuling. Die Gäste traten frech auf, hatten keinen Respekt und waren auch das bessere Team. Deshalb ging die überraschende 2:0-Führung auch in Ordnung.

Treffer Nummer eins kam aber etwas glücklich zu Stande. Landsberg bekam die Chance erst, weil auf der linken Seite Alexander Schneider nicht konsequent verteidigte. So kam Philipp Siegwart zum Schuss, den Keeper Patrick Nothhaft abwehrte. Der Ball bekam aber einen so komischen Drall, dass er Sekundenbruchteile nach der Aktion doch im Kasten landete (17.). Das 0:2 in der 26. Minute war dann eine astreine Aktion von Muriz Salemovic. Landsbergs Riesenkicker war nicht vom Ball trennen und feuerte dann auch noch einen Kunstschuss ab.

Der FCU kam nach dem 0:2 dann noch das eine oder andere Mal gefährlich vor das gegnerische Tor. In einem sehr guten Bayernligaspiel mit viel Tempo hatte aber auch der Gast gute Möglichkeiten zum 0:3-Todesstoß noch vor der Pause.

Mit zwei Wechseln in der Halbzeit versuchte Trainer Andreas Pummer noch einmal das Signal zum Aufbruch zu geben. Doch die Diskussion erledigte gleich wieder der Mann des Matches Muriz Salemovic. Landsbergs Nummer zehn war bei einem Konter wie schon beim 0:2 mit Ball schneller als die Gegner ohne. Dazu kam ein cooler Abschluss rechts unten ins Eck.

Der FCU bewies in der Folgezeit Moral und steckte nie auf. Bemüht drängten die Gastgeber auf zumindest den Anschlusstreffer und ließen sich auch vom Dauerregen nicht stoppen. Diesmal hätte das glücklose Team der letzten Woche aber vermutlich noch drei Stunden spielen können und es wäre kein weiteres Tor gefallen. Unterföhrings Technischer Leiter Manuel Prieler war trotz des beendeten Laufes nicht unglücklich: „Spielerisch haben wir auch dieses Mal überzeugt. Landsberg hatte aber einfach den entscheidenden Spieler mit Salemovic.“

Quelle: fussball-vorort.de

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