Bitterer Tag für die Zebras

Eching kassiert beim Zweiten 0:4-Klatsche

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Nur wenig sah Alfred Ostertag gegen Deisenhofen von seiner Mannschaft.

TSV Eching – Welch ein gebrauchter Tag für den TSV Eching: Mit 0:4 unterlagen die Zebras beim Aufstiegsaspiranten FC Deisenhofen.

Das allein schmerzte Trainer Alfred Ostertag schon genug. Obendrein verletzte sich Goalgetter Fabijan Hrgota bei einer der ganz wenigen Echinger Offensivaktionen. Er fehlt mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss nächste Woche ebenso wie Florian Bittner, der nach einer Notbremse von Schiedsrichter Philipp Rank des Feldes verwiesen wurde (35.).

Doch von vorn: Nur etwas mehr als zehn Minuten ging der Plan des TSV auf, hinten dicht zu machen und auf Konter zu lauern. Den Gastgebern fiel anfangs nicht viel ein, erst ein Elfmeter löste den Korken. Marco Finster ließ sich die Chance nicht nehmen und brachte den FCD in Führung. Vorausgegangen war ein unglücklicher Pressball von Raphael Schneider im Duell mit seinem Gegenspieler, und dass Bittner letztlich gegen Finster zu spät kam. Felix Lindenauer bot sich zehn Minuten später die Möglichkeit, den Vorsprung auf 2:0 auszubauen – vertan.

Von Eching war überhaupt nichts zu sehen. „Bis auf Ali Kestler im Tor waren wir überhaupt nicht dabei“, bemängelte Ostertag. Und das wurde bitter bestraft: Martin Mayer drohte den Zebras zu enteilen und konnte von Bittner nur noch unsanft auf dem Weg zum Tor gebremst werden. Den Gegentreffer kassierten die Zebras trotzdem, da Luca Tschaidse den fälligen Freistoß über den Innenpfosten zum 2:0 in die Maschen zirkelte.

Die Partie war somit vorzeitig entschieden und der TSV vorrangig auf Schadensbegrenzung bedacht. Deisenhofen hingegen ließ noch die eine oder andere Möglichkeit liegen, erhöhte aber in der 66. Minute auf 3:0. Lindenauer flankte von Außen, Michael Vodermeier vollendete. Die Zebras, längst geschlagen, mussten als zusätzlichen Schicksalsschlag Hrgota durch Eren Bircan ersetzen und sehnten den Abpfiff herbei. Der ließ freilich noch auf sich warten. Weiterhin rollte Angriff für Angriff auch das Echinger Tor. Mayer zimmerte den Ball ans Gebälk, bevor Tobias Nickl aus etwas mehr als 20 Metern den verdienten 4:0-Endstand herstellte (86.)

„Besonders bitter, dass mir meine wichtigsten Spieler jeausfallen“, bedauerte Echings Trainer Ostertag mit Blick auf Rotsünder Bittner und den verletzten Hrgota. In den nächsten Wochen geht es gegen Traunstein, Planegg-Krailling und Geretsried – die Spiele muss Eching gewinnen, will man den Relegationsrängen entfliehen. 

Jochen Jürgens

Quelle: fussball-vorort.de

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