Handball - Bayernliga

„Bis zum Umfallen gekämpft“: HSG-Frauen holen wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt

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Torhüterin Melanie Schild war mit ihren Paraden der Garant für den Sieg. 

Was machen die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn im Vergleich zu den Männern derzeit deutlich besser? Sie kämpfen von der ersten bis zur letzten Minute – und dafür wurden sie nun in der Bayernliga-Partie gegen den TSV Ismaning mit einem 23:21 (13:10)-Erfolg belohnt.

Freising – Was machen die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn im Vergleich zu den Männern derzeit deutlich besser? Sie kämpfen von der ersten bis zur letzten Minute – und dafür wurden sie nun in der Bayernliga-Partie gegen den TSV Ismaning mit einem 23:21 (13:10)-Erfolg belohnt. Für das HSG-Team war es der dritte Saisonsieg. Die Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt hat sich damit deutlich verbessert.

Der Start war perfekt: Melanie Kapser, Fjolla Haska und Christina Schredl trafen in den ersten zweieinhalb Minuten zur 3:0-Führung. Auch in der Folge blieb die HSG Freising-Neufahrn am Drücker und erhöhte durch die ebenfalls starke Saskia Dötterl auf 7:3. Ismaning kam zwar auf 5:7 heran, doch bis zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen stets im Front.

HSG Freising-Neufahrn: Starker Start nach der Pause

Der Auftakt in die zweite Hälfte klappte genauso gut: Torhüterin Melanie Schild parierte zwei Würfe – und mit zwei Treffern wuchs der Vorsprung auf 15:10. Im Anschluss wurde Ismaning aber stärker, während die HSG einige Male unnötig den Ball verlor. Außerdem wurden beste Chancen wie Siebenmeter oder Gegenstöße nicht verwertet: Vor allem Anna Sophia Meyerhofer hatte Pech und traf zweimal den Pfosten. 17:15 lautete der Zwischenstand nach 40 Minuten, danach folgte eine starke Phase – und nach dem 21:16 durch Blerta Haska eine Viertelstunde vor dem Ende schien die Vorentscheidung zugunsten der HSG gefallen.

HSG-Torhüterin Melanie Schild hält ihr Team im Spiel

Doch der Schein trog. Fehlpässe, schlechte Würfe, hektische Aktionen – Trainer Peter Mesiarik verzweifelte fast auf der Bank und rief immer wieder: „Spielt ruhig!“ Aber auch eine Auszeit nach dem 21:19 zeigte keine Wirkung, denn Ismaning traf zweimal zum 21:21. Die Gästefans freuten sich – doch die HSG Freising-Neufahrn hatte ja noch Melanie Schild: Die Torhüterin hielt brillant und bewahrte ihr Team vor einem Rückstand. Anna Sophia Meyerhofer erzielte dann das 22:21 – und 44 Sekunden vor dem Ende machte Melanie Kapser mit dem 23:21 den Deckel drauf.

Der Jubel kannte danach keine Grenzen – und Mesiarik bilanzierte: „Melanie Schild hat uns in den letzten Minuten den Sieg gebracht. Für die Mädels ging es um sehr viel – da war natürlich auch Nervosität dabei, wir sind halt eine sehr junge Truppe. Alle haben aber bis zum Umfallen gekämpft, ich bin einfach nur verdammt zufrieden.“

Bernd Heinzinger

Für die HSG trafen:

Christina Schredl 8/5, Saskia Dötterl 5, Anna Sophia Meyerhofer 4, Melanie Kapser 3, Blerta Haska 2 und Fjolla Haska 1.

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Quelle: Merkur.de

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