Handball

Crowdfunding: HSG-Mädels sagen „Danke!“

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Merci! Die Handballerinnen haben mit Fensterputzen, Autowaschen, Garteln und Co. insgesamt 3790 Euro eingenommen.

Die Bayernliga-Handballerinnen der HSG Freising-Neufahrn haben sich bei ihrer Crowdfunding-Aktion eine stolze Summe für ihr Trainingslager erarbeitet.

Freising – Mit einem großartigen Erfolg ist die Crowdfunding-Aktion der Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn in Kooperation mit Toyota zu Ende gegangen: 3790 Euro kamen für das Erste Frauenteam zusammen, wie Mitorganisatorin Sandrine Nierhaus strahlend berichtet. Und die Summe hätte sogar noch ein wenig höher sein können, verrät sie: „Leider ist die Spende von einigen Leuten nicht auf unserem Konto angekommen – und das wurde zu spät bemerkt.“ Es besteht allerdings die Hoffnung, dass das Geld noch abseits des Crowdfundings den Handballerinnen zu Gute kommt.

Geschenkt wurden ihnen diese 3790 Euro aber keineswegs, dafür mussten die HSG-Mädels einigen Schweiß investieren und werden es auch noch eine Zeit lang machen. Zuletzt ging es beispielsweise in den Garten von Ex-Abteilungsleiter Walter Schuhbauer und dessen Frau Manuela. Dort werkelten die Handballerinnen kräftig und brachten alles auf Vordermann. Sie besuchten aber noch viele andere Leute: Neben Gartenarbeit waren unter anderem Fenster- oder Autoputzen angesagt – das waren die Angebote, die man gegen einen bestimmten Betrag erwerben konnte.

„Jeder hat uns etwas zu trinken und zu essen angeboten.“

Nierhaus zeigte sich überrascht, wie herzlich sie alle willkommen geheißen wurden: „Jeder hat uns etwas zu trinken und zu essen angeboten, wir wurden praktisch immer verwöhnt.“ Da habe es natürlich umso mehr Spaß gemacht, zu helfen. Auch dass man sich nach dem Corona-Lockdown wieder in kleinen Gruppen treffen konnte, sorgte für einen hohen Spaßfaktor bei den HSG-Frauen.

Autoputzen mit hohem Spaßfaktor: Die HSG-Mädels legten sich bei der Crowdfunding-Aktion richtig ins Zeug.

Fast 4000 Euro sind also zusammengekommen – doch was wird mit dieser schönen Summe geschehen? Das Meiste soll in ein Trainingslager investiert werden, sagt Nierhaus: „Nun haben wir das Geld für ein ordentliches Lager, es darf daher auch gerne weiter weg gehen.“ Die Frauen setzten sich diesbezüglich schon zusammen – Frankreich und Spanien wurden als Wunschziele genannt. Dort wird dann richtig trainiert, betont Nierhaus: „Simon Klawe hat die nötigen Beziehungen und wird uns vor Ort auf alle Fälle eine Sporthalle buchen.“ Der Coach selbst habe auch jetzt schon richtig Lust darauf. Falls es mit der Saison in diesem Jahr wegen der Corona-Lage doch nicht klappen sollte, dann verschiebe man das Trainingslager einfach auf 2021, erklärt die Organisatorin.

HSG Freising-Neufahrn: Weite Auswärtsfahrten fallen weg

Mit dem restlichen Euros sollte eigentlich das ein oder andere Mal ein Bus für eine Auswärtsfahrt gebucht werden. Wegen der Teilung der Bayernliga in zwei Staffeln gibt es nun jedoch keine weiten Reisen. Deshalb benutzt man den Rest als kleinen Puffer, falls einmal etwas Ungeplantes anfällt. In den kommenden Wochen aber treffen sich die HSG-Frauen erst einmal noch in den verschiedenen Gärten oder Wohnungen der Spender – zum Putzen, Jäten und einer lustigen Zusammenkunft.

Bernd Heinzinger

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Quelle: Merkur.de

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