Handball

Weibliche C-Jugend der HSG sorgt in der Landesliga für Furore

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Lauter starke Spielerinnen: (vorne, v. l.) Yara Raidt (B-Jugend), Ronja Koch, Noa Faust, Dorothea Schlegel, Lara Petz, Carlotta Fröhlich, Jasmin Schindler, (hinten, v. l.) Trainer Felix Ilberg, Antonia Koch, Anna Nefzger, Klara Schild, Eduarta Krasnigi (B-Jugend), Alina Schindler (B-Jugend), Bernadette Zürner , Jessica Scherb (B-Jugend) und Trainerin Melanie Kapser.

Um die Zukunft ihrer Handball-Frauenteams muss sich die HSG Freising-Neufahrn keine Sorgen machen. Und das liegt insbesondere an der weiblichen C-Jugend.

Freising – Die weibliche C-Jugend zeigt derzeit in der Landesliga-Nord-Staffel überragende Leistungen und grüßt noch ohne Punktverlust von der Tabellenspitze. 14:0 Zähler stehen aktuell in der Bilanz – und auch ins letzte Heimspiel des Jahres gegen den HC Erlangen (Sonntag, 15 Uhr, Sporthalle der Luitpoldanlage) gehen die HSG-Mädels als klarer Favorit: Denn bereits in seiner ersten Partie der Saison hatte das Team diesen Kontrahenten überraschend deutlich in die Schranken gewiesen.

Dabei lief es vor der Runde alles andere als optimal, wie Trainer Felix Ilberg berichtet: „Wir mussten uns ja erst einmal für die Landesliga qualifizieren – und dann hat sich mit Klara Schild eine wichtige Spielerin einen Kreuzbandriss zugezogen.“ Davon ließen sich ihre Teamkolleginnen jedoch nicht beirren: Sie kämpften für sie und schafften den Sprung in die Landesliga.

HSG Freising-Neufahrn: Alle hören auf Melanie Kapser

Dank seiner Kontakte fand Ilberg mit Bernadette Zürner (aus Gaimersheim) und Anna Nefzger (Indersdorf) noch Verstärkung: Deren Heimatvereine spielen unterklassig, beide wollten sich weiterentwickeln. Das können sie bei der HSG: Neben Ilberg trainieren auch Carolin Appel und Melanie Kapser mit der Truppe. Insbesondere auf Kapser, die in der Bayernliga-Mannschaft der HSG-Frauen eine tragende Rolle spielt, würden die Nachwuchstalente hören, sagt der Chefcoach lachend.

Ilberg selbst leitet die Mädels bereits seit acht Jahren und hat dabei bemerkt, dass sie einen wahnsinnigen Ehrgeiz an den Tag legen. Derzeit trainieren sie dreimal in der Woche – also einmal mehr als die Frauen in der Bayernliga. Zuvor gab es schon Zeiten, wo die meisten viermal in der Woche in der Halle waren.

Insbesondere in der Abwehr seien seine Schützlinge unglaublich stark – sie würden sich dort mit einer unglaublichen Körperbetonung und Schnelligkeit präsentieren. Dahinter steht mit Dorothea Schlegel eine Torhüterin, der Felix Ilberg Großes zutraut: „Sie hält einfach sensationell.“ Ansonsten lobt der Coach vor allem die Ausgeglichenheit des Kaders: „Wir haben jetzt keine Spielerin, die herausragt. Alle Mädels sind stark, bei uns kann jede Tore werfen. Das unterscheidet uns vielleicht auch von den anderen Mannschaften, die häufig von nur einer Akteurin leben.“

Felix Ilberg: „Alle sind mit wahnsinnigem Engagement dabei“

Seit acht Jahren ist Ilberg nun also bereits Trainer der Mädels, „und ich kann sagen, dass es noch nie so viel Spaß gemacht hat wie aktuell“. In diesem Alter käme es nun auf die Feinheiten des Handballsports an – und hier seien alle sehr wissbegierig. „Das ist einfach eine tolle Sache. Natürlich müssen wir den Spielerinnen noch viel beibringen, doch alle sind mit wahnsinnigem Engagement dabei.“

Das mittelfristige Ziel lautet, einige Mädels aus dieser Truppe direkt ins Erste Frauenteam hochzuziehen – und auch hier zeigt sich der Coach durchaus optimistisch: „Es ist einfach unglaublich viel Potenzial vorhanden. Wenn sie ihren Spaß am Handball behalten, können sie eine gute Verstärkung für die Damenmannschaft sein.“ Kurzfristig will die weibliche C natürlich den ersten Platz in der Landesliga bis zum Schluss verteidigen. Dann würde es ins Final Four mit den beiden Besten der Südgruppe gehen.

Bernd Heinzinger

Der Kader der weiblichen C-Jugend:

Spielerinnen: Dorothea Schlegel (Torhüterin), Lina Huber, Anna Nefzger, Jasmin Schindler, Carlotta Fröhlich, Ronja Koch, Lara Petz, Antonia Koch, Bernadette Zürner, Isabella Hauner, Klara Schild, Elisabeth Bund, Noa Anniek Faust.

Trainer: Felix Ilberg, Carolin Appel, Melanie Kapser.

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Quelle: Merkur.de

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