U13-Hallenkreismeisterschaft Donau/Isar

Freisinger Junioren-Teams unter Wert geschlagen

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Elf Tore waren nicht genug: Die Buben des SE Freising (gelbe Dressen) wurden am Ende der Gruppenphase noch von der JFG Sempt Erding auf Platz drei verdrängt.

Lange Gesichter gab es bei den Freisinger Klubs nach dem Hallenkreisfinale Donau/Isar der U13-Junioren in Pfaffenhofen. Denn mit dem SE Freising, dem TSV Eching und dem BC Attaching blieben alle drei Teams in der Vorrunde auf der Strecke.

Pfaffenhofen – Vor allem der SEF dürfte sich mächtig geärgert haben: Die Buben standen schon mit einem Bein im Halbfinale – doch im letzten Gruppenspiel gegen Gerolfing kamen sie nicht über ein Remis hinaus. Eching blieb während des gesamten Turniers ohne Treffer und wurde Letzter. Die Attachinger hofften lange Zeit auf das Weiterkommen, doch Niederlagen in den letzten beiden Gruppenspielen ließen den Traum jäh platzen.

Dabei hatte der SEF im ersten Match gegen Manching ein dickes Ausrufzeichen gesetzt: Beim 7:0, das Jaroud Kanze (2), Philipp Paparizos (2), Erkin Özege, Artlind Shala und Blenet Ademi herausschossen, wurden die Lerchenfelder ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Bei den anderen beiden Landkreis-Teams lief es nicht so gut: Eching und der BCA kassierten jeweils eine knappe 0:1-Schlappe.

Nur einen Zähler hatten die Echinger Zebras nach fünf Spielen auf der Habenseite. Den holten (v. l.) Lukas Malenke, Nicolas Hildebrandt und Co. gegen Vohburg.

In der zweiten Partie zeigten sich die Echinger Zebras allerdings stark verbessert: Sie hätten gegen Vohburg durchaus gewinnen können, ließen beim 0:0 jedoch einige gute Chancen liegen. Die Attachinger konnten sich derweil für ihre Auftaktniederlage revanchieren und behielten gegen Manching mit 4:1 die Oberhand. Als Torschützen für den BCA glänzten Lukas Winklhofer (2), Josua Glebe und Dion Avdyli. Die Freisinger wurden nach ihrem Kantersieg dagegen auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Sie unterlagen der JFG Sempt Erding verdient mit 0:1.

Für den TSV Eching geriet schon nach dem dritten Spiel das Halbfinale in weite Ferne: Auch gegen den FC Ingolstadt 04 blieb man ohne Torerfolg, was eine 0:1-Niederlage zur Folge hatte. Das Gleiche galt für Attaching, das beim 0:1 gegen Gerofling abermals Federn ließ. Die Freisinger standen gegen Altenerding ebenfalls gewaltig unter Druck. Als Kanze einen Freistoß im Netz unterbrachte, durfte der SEF auf einen Sieg spekulieren – doch kurz vor dem Ende kam Altenerding noch zum 1:1.

Endgültig aus der Verlosung verabschiedete sich dann der TSV Eching: Nach dem 0:3 gegen Pfaffenhofen-Land war das Halbfinale außer Reichweite, und Trainer Lars Wutzler zog ein enttäuschtes Fazit: „Wir hatten uns mehr erhofft und wollten Platz zwei erreichen. Aber wir hatten auch sehr viel Pech und sind vor allem an der Chancenverwertung gescheitert. Wir waren nie das schlechtere Team, doch das Glück war uns nicht hold.“

Nach der Erdinger Niederlage gegen Altenerding hatten sowohl Freising als auch Attaching in der Gruppe B wieder die Möglichkeit auf den Einzug ins Halbfinale. Im direkten Duell hielt sich der SEF die Chance offen: Die Freisinger setzten sich dank Treffer von Kanze und Blenet Ademi sowie einem Eigentor mit 3:0 durch. „Wir wurden nicht nur in diesem Spiel unter Wert geschlagen, wir haben während des ganzen Turniers zu viele individuelle Fehler gemacht. Das Halbfinale war durchaus möglich, daher überwiegt die Enttäuschung“, sagte BCA-Co-Trainer Martin Brandstetter.

Beim SEF war durch diesen Sieg die Zuversicht zurückgekehrt. Ein Erfolg gegen Gerolfing hätte die Jammali-Elf in die nächste Runde gebracht. Doch die Gelb-Schwarzen kamen nicht über ein torloses Remis hinaus – und auch die erhoffte Unterstützung des BC Attaching blieb aus: Der Lokalrivale unterlag Erding mit 0:3. Damit waren beide Freisinger Vereine aus dem Rennen. „Natürlich wollten wir ins Bezirksfinale einziehen“, betonte SEF-Trainer Sami Jammali. „Aber meine Jungs kamen heute mit den Futsal-Regeln nicht zurecht, wir haben unser Ziel leider verfehlt.“

Andreas Heilmaier

Quelle: Merkur.de

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