Am Mittwoch Abend entscheidet sich wer in die 3.Liga aufsteigt

Freude in Haching, Frust beim SVE: Relegation die zweite

Die SpVgg Unterhaching hat am Sonntag ihren Heimvorteil eindrucksvoll genutzt. Foto: Robert Brouczek

SpVgg Unterhaching – Bei der SpVgg Unterhaching herrscht nach dem gewonnenen Hinspiel gegen die SV 07 Elversberg in der Relegation zur 3. Liga Erleichterung. Beim frustrierten Gegner ist lediglich ein Funke Zweckoptimismus für das Rückspiel zu spüren.

Nach dem 3:0-Sieg der SpVgg Unterhaching gegen die SV 07 Elversberg herrschten auf beiden unterschiedliche Gefühlswelten. Auf Seiten der Heimelf war deutliche Erleichterung zu spüren nach dem 3:0 im Hinspiel gegen die SV Elversberg.. Aus einer Anspannung und einer Anfangsnervosität, die phasenweise in der Partie in der ersten Hälfte beim einen oder anderen leichtsinnigen Fehlpass im Spielaufbau zu erkennen gewesen war, wurde eine große Freude. „Es war ein erleichterndes Gefühl. Jetzt haben wir eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel“, sagte SpVgg-Kapitän Josef Welzmüller. Von einer Euphorie in seiner Mannschaft wollte Trainer Claus Schromm angesichts des ausstehenden Rückspiels am morgigen Mittwoch (20.30 Uhr) in Elversberg nicht beobachtet haben. „Die Spieler waren in der Kabine noch fokussiert. Für uns ist jetzt Halbzeit. Mehr nicht“, sagte der Fußballlehrer.

Auf der Gegenseite herrschte bei den Gästen purer Frust. Der im Spiel als Wachhund für Hachings Sascha Bigalke abgestellte Marco Kehl-Gomez drosch nach dem Spiel beim Gang in den Kabinentrakt mit der Hand gegen den Türrahmen und kickte mit einem Fußtritt einen vollen Getränkekasten mit Wasserflaschen um. Elversbergs Trainer Michael Wiesinger, der eine defensive Aufstellung gewählt und deshalb zwei Offensivspieler draußen gelassen hatte, wollte die Verantwortung für die Niederlage übernehmen. Wiesinger sprach auf der einen Seite von einer „brutalen Niederlage“ für seine Mannschaft. Auf der anderen Seite blickte der ehemalige Spieler des FC Bayern, des 1. FC Nürnberg und des TSV 1860 allerdings mit einer Portion Zweckoptimismus aufs Rückspiel im heimischen Stadion voraus. „Ich weiß auch, dass wir zu Hause eine Macht sind. Wenn wir schnell das 1:0 machen, dann können wir das auch noch drehen. Auch wenn uns klar ist, dass Unterhaching natürlich keine Laufkundschaft ist und es sehr schwer wird.“

Text: Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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