Fritz sieht Rot bei erster Ballberührung

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Aktivposten trotz Unterzahl: Unterföhrings Pascal Putta (blau) beim Saisonauftakt in Hankofen vor 600 Zuschauern. Foto: Bauer

FC Unterföhring - Der FC Unterföhring betrat gestern doppeltes Neuland. Im ersten Bayernligaspiel der Vereinsgeschichte verschlug es die Oberbayern ins Straubinger Hinterland zur SpVgg Hankofen-Hailing. Dort erwartete den Aufsteiger beim 0:0 ein tückisches Spiel mit 68 Minuten Unterzahl.

von Nico Bauer

Die ersten Bayernligaminuten der Historie ließen sich ganz gut an für die diesmal ganz in blau spielenden Gäste. Die Unterföhringer Fußballer kontrollierten das Geschehen ohne große Schwierigkeiten und ließen in der Umgebung des eigenen Tores gar nichts zu. Die Doppelsechs mit Dominik Hofmann und Mario Michelini machte einen richtig guten Job. Die Überraschung in der Startaufstellung war auf der linken Außenbahn Pirmin Lechthaler.

Er und seine Offensivkollegen konnten sich aber nicht nennenswert in Szene setzen. In der 22. Minute bekam dann Sebastian Fritz erstmals den Ball in die Hand und das war dann auch gleich die letzte Ballberührung für längere Zeit. Der Torwart hatte bei seiner Rettungsaktion den Strafraum verlassen, war der letzte Mann und deshalb gab es bei der Roten Karte auch keine zwei Meinungen.

Igor Pintar kam ins Spiel und für Überraschungsstartspieler Lechthaler war der Abend schon beendet. In Unterzahl konzentrierten sich die Unterföhringer noch mehr auf die Defensivarbeit. So ging die erste Halbzeit ohne Höhepunkte auf beiden Seiten zu Ende. Die Hankofener wollten auch erst einmal mit einem 0:0 in die Kabine gehen, um sich dort Gedanken über die Neuausrichtung zu machen. Die Hausherren kamen tatsächlich mutiger aus der Pause. Zweimal brachte Hankofen in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte in Schwierigkeiten.

Igor Pintar klärte einmal im Eins gegen Eins großartig. Auf der anderen Seite fehlte bei einer Freistoßflanke von Andreas Faber nicht allzu viel und der Ball wäre aus dem Getümmel ins lange Eck gefallen. Verdient wäre diese Führung aber nicht gewesen. Als sich Andreas Faber den Fuß vertrat, kam Ömer Gebesci für die letzten 18 Minute. Er machte links ähnlich viel Betrieb wie auf der rechten Seite der Aktivposten Pascal Putta. Gebesci hatte die beste Möglichkeit, als sein Distanzschuss gerade so vom Torwart über die Latte gelenkt wurde (78.). Auf der anderen Seite kamen aber auch die Hankofener zweimal gefährlich vor das Tor. Unter dem Strich machten beide Mannschaften zu wenig, um sich die drei Punkte zu verdienen.

Quelle: fussball-vorort.de

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