Frustrierte unter sich

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Richtung Klassenerhalt soll es gehen: Vitomir Moskovioc gibt beim SVH die Marschroute vor.

SV Heimstetten - Am Sonntag steigt im Grünwalder Stadion der Krisengipfel der Regionalliga Bayern. Um 14 Uhr empfängt der TSV 1860 II den SV Heimstetten. Während die Junglöwen zuletzt die schmerzhafte 0:1-Derbypleite am Ostermontag gegen die U23 des FC Bayern zu verarbeiten hatten, wartet Heimstetten ebenfalls auf den ersten Sieg 2015.

Seit mittlerweile neun Spieltagen ist Vitomir Moskovics Team ohne Erfolgserlebnis. Der letzte Sieg datiert vom 2. November, als im ersten Rückrundenspiel die Reserve von Greuther Fürth mit 1:0 bezwungen wurde. Besorgniserregend war insbesondere der letzte Auftritt gegen den zuvor ebenfalls kriselnden Abstiegskonkurrenten aus Schweinfurt. Nach einer uninspirierten Darbietung unterlag der SVH auf eigenem Platz mit 0:3 und rutschte damit auf einen direkten Abstiegsplatz ab.

Präsident Ewald Matejka schäumte anschließend und stellte die Aufstellung sowie das Spielsystem seines Übungsleiters in Frage. Nachdem der kleine, aber ambitionierte Verein aus dem Ortsteil Kirchheims bereits im August Rainer Elfinger durch Moskovic ersetzte, steht nun aber ein erneuter Trainerwechsel nicht zur Debatte, wie Matejka versicherte. Man könne sich drei Trainer in einer Saison schlichtweg nicht leisten, begründete der Vorstand. Uneingeschränkte Rückendeckung klingt anders. Hoffnung verleiht aktuell bestenfalls das Restprogramm. Trifft die Moskovic-Elf doch an den letzten drei Spieltagen auf die Nachbarn im Tabellenkeller.

Eine Trainerdiskussion freilich wird bei der Reserve des TSV 1860 nicht aufkommen. Zu sehr ist der Verein und auch das Umfeld von der Installation Bierofkas als Nachfolger von Torsten Fröhling überzeugt. Bislang jedoch bezahlt der junge Coach Lehrgeld. Zweifelsohne schmerzen die Abgänge der zu den Profis aufgerückten Korbinian Vollmann, Marius Wolf und Fejsal Mulic. Andererseits steht mit Robert Glatzel ein klassischer Mittelstürmer zur Verfügung, mit Jimmy Marton wurde im Winter in der Offensive nachgerüstet. Beide aber wurden im Derby erst nach dem Rückstand eingewechselt. Und belegten, warum sich Bierofkas Vertrauen in Grenzen hält.

Auch Nico Karger und Stephane Mvibudulu haben ihre Stärken nicht im Abschluss, zusammen verbuchen diese vier Angreifer ganze sieben Saisontore. Immerhin deutete Kasim Rabihic im Derby Torgefahr an. Bierofka jedenfalls ist überzeugt davon, dass „bei uns nur der Knoten mal platzen muss“. Klappt es am Sonntag, dann würde es die Krise des Gegners noch einmal verschärfen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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