Kreisklasse 3 kompakt

FSV Höhenrain enttäuscht erneut - Perchting mit Einstellungs-Problem?

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Der FSV Höhenrain muss im Moment um jeden Punkt hart kämpfen.

Spiele der Kreisklasse 3 in der Übersicht.

TSV Benediktbeuern - FSV Höhenrain 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Veicht (11.), 2:0 Zelfel (15.) – Gelb-Rot: Zelfel/TSV (57., Unsportlichkeit/Foul)

Es wird einfach nicht besser beim FSV. „Wenn wir es irgendwann nicht schaffen, unsere Fehler zu vermeiden, wird es für uns ganz schwer“, prophezeit Martin Brücklmeier seiner Mannschaft noch einiges Ungemach in dieser Saison. Der Höhenrainer Sprecher sah beim Abstiegsduell in Benediktbeuern eine ganz schwache Vorstellung von seinem Team, das vieles schuldig blieb. In der Offensive lief so gut wie überhaupt nichts zusammen. Brücklmeier notierte in der ersten Hälfte eine Chance von Max Feirer, die der jedoch kläglich vergab, und „ein paar Verlegenheitsschüsschen“ nach der Pause. Da genügte den Platzherren eine starke Anfangsviertelstunde, um sich am Ende der Dreier zu stibitzen. Begünstigt wurde der TSV bei seinen Treffern allerdings durch zwei kapitale Schnitzer von Keeper Leonhard Borowski. „Wir machen zwei Fehler, die anderen machen keine“, klagte Brücklmeier. Allerdings leisteten sich auch die Gastgeber noch einen Lapsus, als sich Felix Zelfel vollkommen unnötig eine gelb-rote Karte abholte. Obwohl der FSV danach mit einem Mann mehr agierte, schaffte er es nicht, einmal die massiv stehende gegnerische Abwehr auszuspielen. „Es ist bitter, es tut weh“, klagte Brücklmeier über eine vermeidbare Niederlage, die den Neuling immer tiefer in den Abstiegskampf der Kreisklasse 3 zieht.  hch


SC Huglfing – TSV Perchting-H. 3:3 (1:1)

Tore: 0:1 Ar (11.), 1:1 Schelle (35.), 1:2 Waldenmeier (66.), 1:3 Oberndorfer (79.), 2:3 Tafertshofer (82., FE), 3:3 Listle (86.)

Christoph Kammerlander wollte nichts beschönigen. „Platz zwei haben wir uns auf keinen Fall verdient“, stellte der Trainer des TSV Perchtig klar. Die Leistung seiner Mannschaft genügte nicht, um in der Tabelle der Kreisklasse 3 einen Rang nach oben zu klettern. Der Coach wusste sich die Vorstellung seiner Elf auch nicht ganz zu erklären. Überheblichkeit war gegen den Abstiegskandidaten auf jeden Fall nicht im Spiel. Trotzdem vermochte es der Aufsteiger nicht, die vielen günstigen Gelegenheiten zu nutzen, die das Spiel für ihn bereit hielt. „Wir haben leider nicht abgerufen, was wir können“, monierte der Coach. Bereits nach elf Minuten brachte Ahmet Ar die Gäste mit 1:0 in Front. Die aufopferungsvoll kämpfenden Huglfinger blieben jedoch unbeeindruckt und glichen zehn Minuten vor der Pause durch Thomas Schelle aus. Mitte der zweiten Halbzeit schienen sich die Perchtinger durch die Treffer von Luca Waldenmeier und Felix Oberndorfer den entscheidenden Vorteil zu verschaffen. „Mit dem 3:1 sind die tot“, war Kammerlander überzeugt. Seine Kicker brachten die Platzherren jedoch zurück ins Leben. Ein überflüssiges Foul bescherte den Gastgebern einen Elfmeter, den Maximilian Tafertshofer verwandelte. Drei Minuten später klärten die Perchtinger einen Ball nicht. Mit einem Schuss aus dem Hinterhalt markierte Jonas Listle den Ausgleich.  hch

Quelle: Merkur.de

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