Vorschau Kreisklasse 3

Auch mal ein bisschen eklig sein - Höhenrains Coach fordert Umdenken

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Die Torgaranten: Auf Treffer von Felix Gellner (li.) und Stefan Manhart hoffen die Eurasburger auch im Heimspiel gegen die SG Oberhausen/Weilheim.

In der Kreisklasse 3 will der FSV Höhenrain endlich die ersten Punkte holen. Eurasburg dagegen möchte die Tabellenführung behalten.

SV Eurasburg-Beuerberg - SG Oberhausen/Weilheim (Sa., 15 Uhr) – Nach dem Sprung an die Tabellenspitze möchten die Eurasburger den Platz an der Sonne noch ein wenig auskosten. „Für uns gibt es nur einen Dreier“, betont Triner Klaus Brand. Er hoffe, dass nach dem Mittwochspiel „der Tank noch ein bisschen voll ist“. Zudem fallen zwei Akteure aus: Matthias Maier zog sich nach seiner Einwechslung beim 4:2-Sieg gegen Eglfing eine Bänderverletzung zu. „Eine genaue Diagnose steht noch aus, aber er wird wohl länger fehlen“, vermutet der SVEB-Coach, der am Wochenende auch auf Josef Geiger verzichten muss. Die Devise gegen Oberhausen: „Hinten gut stehen, nach vorne geht bei uns immer was“, hofft Brand, dass die Eurasburger „Versicherung“, das Angriffsduo Felix Gellner und Stefan Manhart, auch gegen die Spielgemeinschaft in Toren zahlt.  rst

SVEB.: Heigl – Schwaighofer - Bauer, Delli-Zotti, Götzinger, Gellner, Lange, Manhart, Hartmann, Knaupp (?), Knobloch, Ludwig, Nocker, Mannhardt

FSV Höhenrain - 1. FC Garmisch-Partenkirchen II (So., 15 Uhr) – Als einzige Mannschaft der Kreisklasse 3 steht Höhenrain noch ohne Punkte da. Das soll sich gegen die Garmischer Landesligareserve ändern, die mit einem Zähler aus drei Spielen ebenfalls nur schleppend in Tritt kommt. „Wir brauchen jetzt einfach mal einen Sieg“, fordert Trainer Gerhard Gleißner. „Denn je länger wir sieglos bleiben, umso schwieriger wird es, hinten rauszukommen.“ Gelingen soll das mit einer veränderten Spielweise. „Wir müssen über den Kampf ins Spiel finden, nicht umgekehrt“, fordert der Coach ein Umdenken. „Man muss auch mal ein bisschen eklig sein. Ich hoffe, dass sie das begriffen haben“, so Gleißner, der im Versuch seiner jungen Aktiven, jedes Problem spielerisch lösen zu wollen, den Hauptgrund dafür sieht, dass sich der Aufsteiger in der neuen Liga bislang noch so schwer tut.  rst

FSV: Borowski, Cloos - B. Huber, Oberrieder, M. Huber, Ammann, Pauli, Mock, M. Feirer, Lutz, Schneider, Ohlhof, Lech, Brücklmeier, Dotzer.

SV Münsing - FC Kochelsee-Schlehdorf (So., 16 Uhr)– Die Enttäuschung des Trainers ist noch immer ganz abgeklungen. „Ich war echt sauer“, betont Christos Georgiadis, dass ihn die Leistung seiner Mannschaft vor allem in puncto Einsatzwille und Laufbereitschaft bei der 0:3-Niederlage gegen Oberhausen ordentlich die Laune verhagelt hatte. „Nach einem wirklich schlechten Spiel möchte ich jetzt eine Reaktion auf dem Platz sehen“, fordert der SVM-Coach von seinem Team Wiedergutmachung im Heimspiel gegen den FC Kochelsee Schlehdorf. Immerhin bessert sich nach und nach die personelle Situation. So haben Stefan Mannweiler und Hans Zachenbacher diese Woche wieder trainiert. „Sie sind noch nicht ganz schmerzfrei, aber auf jeden Fall am Sonntag dabei“, freut sich Georgiadis über „etwas mehr Alternativen“. Ebenfalls wieder mit dem Lauftraining begonnen habe Sebastian Schönacher, für den ein Einsatz aber noch zu früh komme.

Mit den Leiden der Urlaubszeit kämpft derzeit Maximilian Wagner. Nach dem ersten Saisonsieg vorige Woche (4:0 gegen Perchting) muss der FCKS-Trainer beim Gastspiel in Münsing drei weitere Stammspieler ersetzen. Vladimir Nedeljkovic plagt eine Aduktorenverletzung, Simon Wagner und Leonhard Sam haben sich in den Urlaub verabschiedet, den auch Dominik Simmeth noch genießt. „Die Ausfälle sind ärgerlich, aber damit müssen wir leben“, sagt Wagner, der der Partie dennoch zuversichtlich entgegensieht: „Der Sieg gegen Perchting war wichtig fürs Selbstvertrauen. Jetzt gilt es dranzubleiben“ so der FCKS-Coach. Er erwarte zwar in Münsing spielstarke Hausherren. „Aber wenn wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen, ist ein Sieg immer drin bei uns.“  rst

SVM:Maier - Auer, Hohenadl, L. Hirn, Cikos, Pflieger, Suttner, Müller-Menrad, Mannweiler, Gampl, Gkouziotis, Ehgartner, Hauptmann, Zachenbacher, Graf, M. Hirn.

FCKS: Lantenhammer- Reissenweber, Kammerlochner, Raffeiner, Syrowatka, Leiss, Schindler, Kröner, Kroenauer, Beinhofer, Urbanski, A. Huber, V. Huber, Pangerl, Moser.

ESV Penzberg - TSV Benediktbeuern (Sa., 15.30 Uhr) – Drei Spieltage sind absolviert, und noch warten die Benediktbeurer auf ihren ersten Saisonsieg. Kapitän Benedikt Guggemos hat allerdings keine allzu großen Erwartungen, dass sich daran beim Match in Penzberg etwas ändern könnte: „Bei den Eisenbahnern war es schon immer schwer zu gewinnen. Und unsere personelle Situation macht die Sache nicht einfacher. Ich wäre völlig zufrieden, wenn wir einen Punkt entführen.“ Gegenüber der der 1:3-Niederlage gegen Antdorf fehlen fünf Akteure: Andreas Poschenrieder, Florian Deiser und Albert Schandl sind im Urlaub, Felix Zelfel sowie Timon Heinze müssen verletzungsbedingt pausieren. Zwischen den Pfosten steht mit Maxi Klingenstein erneut eine Aushilfe.  dh

TSV: Klingenstein - B. Geiger, F. Ketterl, Göttinger, Veicht, Th. Pölt, B. Guggemos, Sziedat, Th. Bacher, L. Schmid, A. Öttl, G. Hofmann.

Quelle: Merkur.de

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