FSV Zwickau kritisiert Vorgehen des DFB

Drittligist kritisiert DFB-Umgang mit den Solidaritätszahlungen der DFL

Drittligist kritisiert DFB-Umgang mit den Solidaritätszahlungen der DFL
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Drittligist kritisiert DFB-Umgang mit den Solidaritätszahlungen der DFL

Der FSV Zwickau kritisiert den Umgang des DFB mit den Solidaritätszahlungen der DFL. Laut DFL sei die Hilfe an keinerlei Bedingungen geknüpft. Der DFB möchte allerdings einen Großteil des Geldes zweckgebunden Einsätzen.

Zwickau - Vorstandssprecher Tobias Leege vom FSV Zwickau hat den Umgang desDeutschen Fußball-Bundes (DFB) mit den finanziellen Hilfen der Deutschen Fußball Liga (DFL) für die Drittligisten kritisiert. „Wir sind davon ausgegangen, dass wir über das Geld frei verfügen können. Der DFB hat uns am Montag mitgeteilt, dass dem nicht so ist“, sagte Leege beim Mitteldeutschen Rundfunk in „Sport im Osten“. DFL-Boss Christian Seifert hatte vergangene Woche betont, dass die Hilfe für die Drittligisten und Frauen-Bundesligisten nicht an Bedingungen geknüpft sei. Die DFL hatte eine Solidaritätszahlung von 7,5 Millionen Euro zugesichert. Inzwischen stellte sich heraus, dass wohl lediglich die Überweisung von der DFL an den DFB bedingungslos ist. Der DFB will Teile der Gelder unter anderem für Corona-Tests zweckgebunden einsetzen. „Der verbleibende Betrag soll nach einer Teilnahme an Geisterspielen an die Vereine ausgeschüttet werden. Wenn danach noch ein Betrag übrig bleibt, soll der Rest an die Landesverbände ausgereicht werden“, erklärte Leege, der das Vorgehen „merkwürdig“ nannte.  

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