Kreisliga München/Zugspitze: Kompakt

Für Aying geht es um „Alles oder Nichts“

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Sein letztes Spiel als Trainer der U 23 vom FC Deisenhofen: Florian Lanz wechselt zum SV Neuperlach, der in der Relegation um den Landesliga-Aufstieg spielt. 

Letzter Spieltag der Saison 2018/19 in den Fußball-Ligen von der Kreisliga bis zur C-Klasse: Wer kann noch aufsteigen, wer muss im Abstiegskampf zittern? Ein Überblick.

VON MARION HUSSMANNS

Kreisliga München

TSV Ottobrunn – Rot-Weiß Oberföhring: Nach dem 4:0-Erfolg vom Donnerstag reicht der Mannschaft von Tim Müllmaier am Sonntag um 14.30 Uhr ein Unentschieden für den Klassenerhalt. Ottobrunn, auf Rang zehn mit 34 Punkten zwei Zähler vor einem Relegationsplatz, möchte natürlich keine Niederlage riskieren, um die Saison ohne weitere Herausforderung abzuschließen. Nach dem Auswärtssieg beim Tabellenvierten Heimstetten II sollen auch gegen den Fünften aus Oberföhring drei Punkte herausspringen. Dann, so Müllmaier, „können wir gemeinsam mit der Zweiten den Saisonschluss feiern“. Die Reserve kann noch in die Kreisklasse aufzusteigen (vgl. Artikel unten).

Kreisliga Zugspitze

FC Real Kreuth – SF Aying:Für die Sportfreunde geht es am Samstag um 15 Uhr um „Alles oder Nichts“. Der Abstieg droht, die Relegation ist in Aussicht – und auch der Klassenerhalt möglich. Beim Tabellenachten muss die Mannschaft um Kevin Schinner drei Punkte holen, um den Gang in die Kreisklasse zu vermeiden. Doch selbst dann „haben wir es nicht mehr selbst in der Hand“, sagt der Co-Trainer, „wir müssen darauf hoffen, dass Brunnthal im letzten Heimspiel gegen Otterfing seine Qualität ausspielt und dem Trainer einen gebührenden Abschied bereitet“, denn Otterfing steht auf Rang elf, punktgleich mit Aying. Für einen Sieg der Sportfreunde selbst spricht, dass man sich gerade gegen stärkere Teams gut verkaufen konnte. Zwar ist die Mannschaft noch nicht optimal besetzt, immerhin aber kehrt Felix Drotleff zurück ins Team. Schinner sinniert weiter, dass bei Real weder nach hinten noch nach vorne noch was passieren kann, doch „schenken werden die uns sicher nichts“. Ausschlaggebend für den Coach ist, von Beginn an konzentriert aufzutreten und zu zeigen, „dass wir in der Kreisliga bleiben wollen“.
ASV Habach – FC Deisenhofen U 23: Das letzte Spiel der U 23 am Samstag um 15 Uhr in Habach ist zugleich auch das letzte mit Florian Lanz als Trainer. Für ihn „ein ganz schwieriges Pflaster“, denn die Statistik zeigt, dass Habach in den letzten zwölf Heimspielen jeweils nur 0,5 Gegentore kassiert hat. Der ASV will den zweiten Platz festigen und in die Relegation gehen. Lenggries auf Platz drei (beide 51 Punkte) wiederum hofft, „dass wir was reißen“, so Lanz, „hat zwei Fass Bier angeboten, was wir abgelehnt haben“. Natürlich wollen Lanz und die Spieler trotzdem gewinnen und alles geben, „das gehört sich fairer Weise“. Doch ist die Luft auch etwas raus, und personell ist man nicht so ideal aufgestellt wie zuletzt. Mit Fabian Giesen fehlt der wichtigste Abwehrspieler, mit Rudi Gerhardtsreiter der wichtigste Stürmer, und zusätzlich mit Nico Busch der beste Außenverteidiger, „also drei absolute Eckpfeiler“.
TSV Brunnthal – TSV Otterfing: Das letzte Saisonspiel vom als Meister und Aufsteiger schon feststehendes TSV Brunnthal am Samstag um 15 Uhr ist für Trainer Matthias Betzler gleichzeitig ein Abschiedsspiel. Er habe die Mannschaft deshalb inständig gebeten „nicht zu verlieren, am liebsten zu gewinnen“. Das Vorhaben sollte gelingen, weil sich die zuletzt arge Verletzungsmisere etwas gelöst hat. Nach fünf Wochen ist Simon Neulinger wieder einsatzbereit. Auch Luis Fischer kehrt fit in die Mannschaft zurück, und Ludwig Böhme hat laut Betzler nach acht Wochen Verletzungspause „das Training voll durchgestanden“. Nur Jonas Betzler könne „noch keine Fußballschuhe anziehen“ und muss zuschauen. Nach drei „Ausnahmewochenenden“ kehrt damit der „fast normale Zustand zurück“. Vor allem aber „wollen wir einfach ein gutes Spiel machen, das eines Meisters würdig ist“.

Quelle: Merkur.de

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