Heimspiel am Samstag

Für Basketballer des TuS Holzkirchen geht es um die Wurscht

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Was wird hier gespielt? Die Basketballer des TuS Holzkirchen (in Weiß), hier Dominik Wörmann am Ball, tun sich in dieser Saison bislang schwer. 

Die Basketballer des TuS Holzkirchen sind zurück aus der Pause. Am Samstagabend ist der ebenfalls noch sieglose TSV Bad Reichenhall zu Gast.

Holzkirchen – Vier Spiele, vier Niederlagen – die Bezirksliga-Saison läuft bisher alles andere als gut für Holzkirchens Basketballer. Wenn am Samstagabend der ebenfalls noch sieglose TSV Bad Reichenhall in der Batusa-Halle gastiert, muss der TuS fast schon punkten, um nicht komplett den Anschluss in der Tabelle zu verlieren. Natürlich fielen in den ersten Partien immer wieder wichtige Spieler wegen Krankheit oder Verletzung aus. Fakt ist aber auch, dass der TuS einfach nicht mehr das spielerische Potenzial vergangener Jahre hat.

TuS Holzkirchen verlor zuletzt trotz Führung

Nicht zuletzt darum wurden auch Spiele wie gegen den TuS Geretsried (51:54) oder München Ost II (62:71) trotz klarer Führung noch abgegeben. „Selbst in Weilheim war was zu holen, wenn wir nicht das erste Viertel komplett verschlafen hätten“, erinnert sich Spielertrainer Ludwig Gößl an vertane Chancen.

Am Samstag steht also das Kellerderby der beiden noch sieglosen Teams der Liga im Terminkalender. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass Reichenhall schon wegen seines großgewachsenen Kaders eigentlich eher zu den Topteams zu zählen ist. Auch hat der TSV erst zwei Spiele hinter sich. Diese verlor er allerdings daheim gegen den starken Tabellenführer DJK SB München II und den SV Germering.

Gegen TSV Bad Reichenhall soll der erste Sieg her

Die Holzis dagegen konnten erstmals zu Hause in eigener Halle antreten. „Dreimal auswärts und das Heimspiel im Gymnasium gegen Geretsried fand ja quasi ebenfalls in fremder halle statt“, zählt Gößl den erfolglosen Start zusammen. „Gegen Reichenhall soll und muss nun der erste Sieg her“, fordert auch Routinier Mathias Basedow vollen Einsatz von allen. Viel zu oft erstarren gerade die jungen Spieler noch vor den großen Namen in den anderen Teams. „Diesmal geht’s aber um die Wurscht. Und mit unserem Tempo und etwas gesunder Härte sollten wir durchaus dagegenhalten können“, ist sich Basedow, der im Sommer von München Basket zum TuS wechselte, sicher.

Ein wichtiger Punkt wird in jedem Fall wieder die Trefferquote von Konstantin Mittler von der Dreierlinie werden. Beim verschenkten Sieg zuletzt in München traf der 17-Jährige gleich sechs Mal von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Da der Kader diesmal nahezu komplett ist, sollte zumindest personell dem ersten Erfolgserlebnis nichts im Wege stehen.

Jörg Wedekind

Quelle: Merkur.de

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