A-Klasse: Kompakt

Für den SV Wessobrunn ist im Schlagerspiel gegen Tabellenführer Hohenfurch noch alles drin

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Zwingen sie den Tabellenführer zu Boden? Die Fußballer des SV Wessobrunn (in dunklen Trikots, hier Benjamin Wild, li., und Philipp Rieger) steigen im Falle eines Sieges gegen Hohenfurch (hier eine Szene aus dem Hinspiel) auf. 

In der vergangenen Woche holte der SC Huglfing den Titel in der A-Klasse 6. Selbiges kann am letzten Spieltag dieser Saison der SV Wessobrunn in der A-Klasse 8 schaffen.

A-Klasse 8

Theoretisch ist für den SV Wessobrunn vor dem alles entscheidenden Spiel am Sonntag bei Tabellenführer SV Hohenfurch (15 Uhr) noch alles möglich: Titelgewinn, Relegation oder der undankbare dritte Platz. Im Moment liegen die Wessobrunner auf Rang zwei, zwei Punkte hinter den Hohenfurchern. Alle Rechenspiele haben sich erledigt, wenn der SVW gewinnt. Dann ist er Meister und steigt in die Kreisklasse auf. Im Falle eines Unentschiedens oder einer Niederlage kommt es darauf an, was der momentane Dritte, der TSV Rott, in seinem Auswärtsspiel beim SV Apfeldorf anstellt. Gut für Wessobrunn: Die Apfeldorfer brauchen noch Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, sie werden also mit vollem Einsatz zur Sache gehen. Zudem herrscht zwischen den beiden Vereinen eine große Rivalität.

Wessobrunns Trainer Stephan Kopp hat allerdings keine große Lust auf Rechenspiele. „Wir müssen unser Spiel gewinnen – und aus.“ Er ist zuversichtlich, dass dieses Vorhaben auch gelingt. Nach einem kleinen Tief mit jeweils nur einem Unentschieden gegen die Kellerkinder Altenstadt II und Finning II „haben wir uns wieder eine gute Form erarbeitet“, so Kopp. Zudem kann seine Mannschaft in Hohenfurch nahezu mit komplettem Kader auflaufen. Druck verspürt Kopp nicht, denn „unser Saisonziel haben wir schon lange erreicht“. Dagegen habe der Gegner von Anfang an den Aufstieg als Saisonziel ausgegeben. Obwohl den Hohenfurchern bereits ein Unentschieden zum Titel reicht: „Ich erwarte einen offensiven Gegner“, so Wessobrunns Trainer.

A-Klasse 6

Glaubt man den Ausführungen von Anton Geiger, dann ist die Saison für seinen SV Eberfing an diesem Sonntag beendet. Der SVE-Trainer mag einfach nicht glauben, dass die Spielfreunde Bichl zum Abschluss beim Tabellenletzten und Absteiger TSV Farchant straucheln. „Da sehe ich wenig Chancen“, so geiger. Das aber ist zwingend nötig, wollen die Eberfinger den zweiten Platz noch erreichen. Im Moment sind Eberfing und Bichl punktgleich, den direkten Vergleich haben Geigers Mannen allerdings verloren. Zuerst aber müssen sie erst einmal ihre Hausaufgaben erledigen. Das heißt: Im Gastspiel am Sonntag beim ASV Antdorf II (15 Uhr) muss ein Sieg her. Die Antdorfer, die vergangene Woche wegen Personalmangels gegen Eschenlohe nicht antraten, haben in ihrem jüngsten Heimspiel gegen Huglfing aber eindrucksvoll demonstriert, dass sie sich, obwohl der Klassenerhalt bereits geschafft ist, nicht hängen lassen. Sie hatten den frisch gebackenen Meister am Rande der Niederlage und unterlagen erst durch zwei Tore in der Nachspielzeit noch mit 4:5. „Wir wollen diese Saison mit Anstand zu Ende bringen“, sagt Anton Panholzer, der die ASV-Reserve letztmals betreut. Panholzer ist künftig nur noch als Vorsitzender der ASV-Fußballer tätig. Künftig wird die zweite Mannschaft von Tobias Zerluth betreut.

Auch wenn es für de Eberfinger mit der Relegation nicht mehr klappen sollte, werden sie nicht in tiefe Drepression verfallen. Im Gegenteil: „Wir sind auch mit dem dritten Platz zufrieden“, sagt Coach Geiger. Vor allem in der Rückrunde habe seine Mannschaft überzeugt. In der Hinserie dagegen „haben wir zu viel liegen lassen“, so Geiger.

A-Klasse 5

In der A-Klasse 5 ist aus Sicht der Landkreisvereine nur noch eine Frage interessant: Wer muss den SC Pöcking II in dei B-Klasse begleiten? Der TSV Peißenberg II oder der TSV Weilheim? Die bessere Ausgangslage hat die Peißenberger Reserve, denn sie kann den Verbleib in der A-Klasse aus eigener Kraft schaffen. Bereits ein Unentschieden beim TSV Erling reicht ihr hierzu aus. In der Praxis dürfte das aber schwer umzusetzen sein, denn die Peißenberger Zweite hat eine chronisch schwache Chancenverwertung. So verwundert es kaum, dass die Truppe von Trainer Wolfgang Wandinger aus den vergangenen sieben Partien nur einen einzigen Punkt geholt hat. Exorbitant gepunktet haben aber auch die Weilheimer nicht: Die Statistik weist neu einen einzigen Sieg in vergangenen zwölf Partien aus. Sollte der TSV auch am Sonntag beim SV Haunshofen nicht gewinnen, ist der Abstieg des Traditionsklubs aus der Kreisstadt besiegelt.  ssc

Quelle: Merkur.de

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